Bei einem Glass „Tio Pepe„, einem der besten Fino-Sherries, fiel mir wieder ein, dass meine Liebe zu Spanien viele Väter hat. Ich musste an Bennie Lynch denken. Er war mein Nachbar in London auf der Lonsdale Road, als ich dort arbeitete. …. bitte lesen Sie hier weiter: Die englische Wurzel meiner Liebe zu Spanien
Auf den ersten Blick erscheint es wie das Klischee vom spanischen Wein schlechthin: ein smarter Mann in schwarzen, enganliegenden Hosen, einem weißen Hemd und einer roten Bauchbinde, die seine schlanken Hüften betont, steht vor einer Faßreihe und schwingt die „venencia“. Mit eleganter Bewegung füllt er in gebündeltem Strahl aus dem kleinen Schöpfgefäss am langen Stil über seinen Kopf hinweg die „copitas“, die kleinen Probiergläser, die er in Hüfthöhe hält. Seine Arbeit scheint die leichteste Sache der Welt zu sein. …. bitte lesen Sie hier weiter: Der Venenciador: ein „Torero des Sherry“ (mit Video)
 Georg Christoph Lichtenberg
Goethe, der Kronzeuge deutschen Geistes und deutscher Weinliebe, stellte in einem Brief vom 11. März 1828 an Eckermann fest: „Es liegen im Wein allerdings produktivmachende Kräfte sehr bedeutender Art; aber es kommt dabei alles auf Zustände und Stunde an, und was dem einen nützt, schadet dem anderen“. …. bitte lesen Sie hier weiter: Guter Rat aus den „Sudelbüchern“
 Das Castillo de Monterrei
Die Akropolis Galiciens wird das Castillo de Monterrei, die Burg auf dem „Königsberg“ (Monte del Rey), in der Provinz Ourense genannt. Einst sollte von diesem, im 12. Jahrhundert erstmals erwähnten und strategisch wichtigen Punkt aus, die Grenze zum südlich gelegenen Portugal bewacht werden …. bitte lesen Sie hier weiter: Die (fast) unbekannte galicische Weinregion „Monterrei“
 Isabel del Olmo und Araceli Sesma von Enate
Über 2.200 Besucher wurden am vergangenen Wochenende auf der „Wein am Main“, Frankfurts eigener Weinmesse, verzeichnet. Zeitweise war es richtig voll im Bockenheimer Depot und die Weinfreunde drängten sich um die ca. 50 Stände, an denen vergnüglich verkostet wurde. Auch bei LA VINERIA war etwas los! Wir durften viele bekannte Gesichter und alte Freunde begrüßen, auch manch erster Kontakt mit spanischem Wein wurde an unserem Stand gemacht. …. bitte lesen Sie hier weiter: Wein am Main 2011: ein Toast auf die Jugend!
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Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
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