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Die gastrosophische Faszination der Stillleben

Diego Velazquez (1599-1660): Christus im Haus der Martha und Maria

Die gemalte Darstellung lebloser Gegenstände wird in der Kunstgeschichte „Stillleben“ genannt. Die französische Sprache drückt es expliziter aus und nennt die Bilder „nature morte“. Die Spanier haben sich den Begriff „Bodegón“ geschaffen und verweisen damit direkt auf den Inhalt der Gemälde. Das lateinische “apotheca” bedeutete nämlich “Speicher” (auch Vorratskammer) und ist damit u.a. auch die Wurzel des deutschen Begriffs “Apotheke” (Speicher von Arzneistoffen) und des spanischen “bodega” (siehe auch „Was hat die Apotheke mit dem Wein zu tun?“). Entsprechend sind Gegenstände aus den Vorratskammern oder ihrer Umgebung auf den spanischen „bodegónes“ zu sehen. Aber nicht nur leblose Dinge sondern auch Menschen sind dort häufig abgebildet und stellen so etwas wie eine Rahmenhandlung für das Bild dar. Die großen Vorbilder für die spanischen Maler stammten aus den Niederlanden. Dort erlebten  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Die gastrosophische Faszination der Stillleben