In Madrids Staasgalerie, dem „Prado“, hängen zwei Meisterwerke, die dem Wein huldigen. Beide, „Los Borrachos“ von Velazquez und „Der Herbst“ von Goya zeigen uns Interessantes von der spanischen Weinkultur. Einer der Trinker auf Velazquez´ Bild, im Vordergrund und in einen braunen Umhang gehüllt, hält in seiner rechten Hand ein Glas in dem sich eine rosa – bis fleischfarbene Flüssigkeit befindet. Es handelt sich ganz zweifellos um …. bitte lesen Sie hier weiter: Rosado – ein spanischer Beitrag zur europäischen Weinkultur
Die Wissenschaft hat einen erheblichen Beitrag zum Verständnis des Weingenusses geleistet. Im folgenden berichtet Peter Hilgard darüber und macht sich Gedanken, welche Bedeutung die Erkenntnisse haben könnten.
Der aufgeklärte Weintrinker des 21. Jahrhunderts ist meist kein bacchantischer Säufer mehr, dessen rundlicher Bauch, gerötete Nase und dümmlicher Gesichtsausdruck …. bitte lesen Sie hier weiter: Gedanken und Erkenntnisse zu den Aromen im Wein
Liebe Weinfreunde, schon lange haben Sie nichts mehr von mir gehört. Aber ich war nicht untätig: Mitte Februar habe ich, zusammen mit César Ortega und seiner Mannschaft, in den Alpujarras den Jahrgang 2002 unserer beiden Weine „Corral de Castro“ und „Cerro de la Retama“ abgefüllt. Das Wetter war traumhaft mit frühlingshaften Temperaturen. Etwas später, bei Regen und Schnee, auf der Messe „ProWein“ in Düsseldorf bekamen wir den ersten „feedback“: beide Weine wurden nicht nur von den anwesenden Journalisten sondern auch von vielen Weinfreunden sehr gelobt. Mehr darüber später. Beide Weine sind übrigens schon in Deutschland. Schauen Sie doch mal in unseren Internetshop unter „Granada“ nach.
Eine Liebeserklärung an ein faszinierendes Land. Auch dieser Text ist dem kommenden Buch: „Spanische Leidenschaften“ (Jenior Verlag, Kassel) entnommen.
Hier in Andalusien war Spanien in meiner Vorstellung „am unterschiedlichsten und individuellsten“ und gleichzeitig aber auch am leichtesten zu verstehen, oder ich sollte lieber sagen „am leichtesten zu erfühlen“. Darum bitte ich um Verzeihung, daß ich Andalusien ein eigenes, kleines Kapitel widme und andere, letztlich vielleicht ebenso interessante, Regionen vernachlässige. Schieben wir es wieder auf den Wein: Andalusien ist die Wiege des …. bitte lesen Sie hier weiter: Peter Hilgard´s Andalusien
Im Jahre 1978 war die Passierbarkeit spanischer Straßen noch immer unberechenbar und so kam es, daß ich bei einer Autoreise nach Madrid frühzeitig in einem frugalen Fernfahrer-Hotel in der Provinz Segovia endete. Es war spät, ich hatte Hunger und war zum Umfallen müde. Im nüchternen, neonbeleuchteten Speisesaal bestellte ich etwas zu essen. Dazu wollte ich, wegen der richtigen Bettschwere, eine Flasche Wein trinken. „Soll es der vino de la casa oder …. bitte lesen Sie hier weiter: Wie ich zum spanischen Wein gekommen bin
|
Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
|