„Terroir“ versus „Globalisierung“

Als Prozess der „Delokalisation“ kann man jenes Phänomen bezeichnen, was die wirtschaftlichen und kulturellen Bindungen des Weins an einen bestimmten Wohnort, bzw. an eine umschriebene Region aufgehoben hat, d.h. der Wein wird auch an anderen Orten als seiner geographischen Heimat konsumiert. In gewissem Rahmen gab es dieses Phänomen schon seit den Zeiten der Römer, Wein wurde bekanntlich in Amphoren aus Kolonien wie Spanien ins Mutterland verschifft. Nicht weinbauende Nationen wie die Engländer und die Holländer stillten ihre  ….  bitte lesen Sie hier weiter: „Terroir“ versus „Globalisierung“

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Wein als Quelle der Inspiration

Der bekannte französische Altertumsforscher Marcel Detienne hat in seinem Werk über den griechischen Gott Dionysos geschrieben: „Die Medizin steht der Kunst, den Wein zuzubereiten, ebenso nahe wie der natürlichen Weisheit im Umgang mit dem Weinstock und dem Weinbau“ Hat der Arzt etwa grundsätzlich eine besondere Beziehung zum Wein? Wenn man, wie ich, als Arzt über den Wein schreibt, bereitet es jedenfalls Freude zu sehen, daß sich Medizinerkollegen früherer Jahrhunderte auch schon intensiv mit dem Wein beschäftigt haben. Ausserdem stellen ihre, mit ausgebildeten Medizineraugen gemachten Beobachtungen  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Wein als Quelle der Inspiration

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Wein und Musik aus Spanien

„Wein und Musik aus Spanien“ ist ein Gemeinschaftsprojekt. Die Klaviermusik gespielt von Prof. Makiko Takeda Herms wird durch den Wein „Cerro de la Retama 2006″ ergänzt, einer besonderen, einmaligen Abfüllung des Gutes „Los Barrancos“ in der andalusischen Provinz Granada. Eigentümer der Kellerei und Winzer sind Isabel del Olmo und Dr. Peter Hilgard, vorort unterstützt vom Önologen César Ortega. Der Bildhauer Prof. Thomas Duttenhöfer hat das Stieraquarell auf dem Flaschenetikett und der CD-Hülle gemalt. Die graphische Gestaltung stammt von Clemens Hilger und Spiritus rector des gesamten Vorhabens ist der Schauspieler Alfred Herms. Nachfolgend der Text von Peter Hilgard im Beiheft der CD; teilweise wurde er bereits hier im WeinBlog veröffentlicht.

Wein und Musik

Es gibt einen geheimnisvollen Zusammenhang von Wein und Musik. Manchmal scheint ein Glas eines guten Weins beim Hören  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Wein und Musik aus Spanien

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Der Wein und die Frauen

Der nachfolgende Beitrag ist etwas lang geraten, ich hoffe aber, daß sein Thema interessant genug ist um nicht die Motivation zu verlieren sich durch den Text „durchzukämpfen“.

In der langen Geschichte des Weins geht von Anfang an ein tiefer Riss durch die Gemeinschaft der Trinker: Frauen waren in vielen Gesellschaften vom Weingenuß ausgeschlossen. Eine Legende aus der Zeit der Sumerer, den Gründern von Babylonien, gibt eine poetische Erklärung des Grundes dafür. Die große Korngöttin Ashnan hatte, zusammen mit ihrer Freundin Lahar, die Aufgabe die anderen Götter mit Essen und Trinken zu versorgen. Leider sprachen die beiden dem Wein allzusehr zu und betranken sich regelmässig. Dies führte schliesslich zu einer groben Vernachlässigung ihrer Pflichten. Daraufhin wurde die Menschheit erschaffen, um die Rolle der Göttinnen zu übernehmen. Die Menschen aber grollten den beiden göttlichen Freundinnen seither und verfügten, daß sich ihre Geschlechtsgenossinnen auf Erden fürderhin der Abstinenz verschreiben müssten. Dies war vielleicht im 3. Jahrtausend vor Christi der Beginn der Diskriminierung der Frau  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Der Wein und die Frauen

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Sherry und Sekt – die folgenreiche Geschichte einer Verwechslung

Als vor über vierhundert Jahren die sagenumwobenen Piraten Hawkins und Drake im Auftrag der englischen Königin Elizabeth I. vor Cádiz beinahe dreihundert Fässer andalusischen Weines von den Spaniern erbeuteten und sie nach London schifften, wurden sie dort zu Höchstpreisen gehandelt. Auch William Shakespeare, der kein Kostverächter war, fand großen Gefallen an diesem Getränk. Heute werden die Werbeagenturen, die sich rund um den Globus für den Sherry engagieren, nicht müde den englischen Klassiker für ihre Zwecke einzuspannen. In seinem schon mehrfach zitierten „König Heinrich der Vierte“ (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene) liess Shakespeare  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Sherry und Sekt – die folgenreiche Geschichte einer Verwechslung

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