Der Sinn des Rebschnittes

Cesar

Cesar

César Ortega, der Weinmacher unserer Kellerei „Los Barrancos“ in der Provinz Granada hat vor genau einer Woche mit dem Rebschnitt begonnen. Zusammen mit Manuel und Antonio, zwei Bauern aus der Nachbarschaft muß er ca. 20.000 Stöcke bearbeiten. Dafür werden die drei fast vier Wochen benötigen. Der Sinn des Rebschnittes, bei dem zukünftige Triebe („Augen“) entfernt werden, ist Ertragsbegrenzung. Vereinfachend kann man wohl sagen, dass jeder Rebstock ein bestimmtes Kraftpotential hat und die Qualität des Mostes von der Zahl der Beeren abhängt, auf die die vorhandene Kraftreserve verteilt werden muß. Je weniger desto höher die Konzentration an Zucker und Farb- bzw. Geschmackstoffen in der Beere und entsprechend größer wird sie auch. Aber Qualitätsverbesserung des Weines ist nur ein Aspekt des Winter-Rebschnitts. Auch die Erhaltung der Erziehungsart, d.h. die äusserliche Form der Pflanze, wird durch den Rebschnitt erreicht. Schliesslich leben und tragen regelmässig geschnittene Rebstöcke deutlich länger als Wildformen. Der Rebschnitt ist vermutlich so alt wie der Weinbau überhaupt und daher ist es nicht erstaunlich, dass wir Hinweise auf diese Tätigkeit auch schon im Alten Testament finden.

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Ein typischer Parker-Wein

Ich sitze mit einem deutschen Weinfreund in einem der vielen attraktiven „Asadores“ der spanischen Hauptstadt. Hier wird schmackhaftes, kastilisches Essen serviert und dazu trinken wir einen Wein aus der Region „Vinos de Madrid“, es handelt sich um den 2005er Initio der Kellerei Las Moradas de San Martín, von dem es nur etwas über 23.000 Flaschen gibt. „Ein typischer Parker-Wein“ sagt mein Gegenüber nach dem ersten Schluck  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Ein typischer Parker-Wein

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Der Wein hatte die Gottheit beschwichtigt und die Menschheit gerettet!

Die spannenden Ereignisse und die friedliche Revolution der Jugend in Ägypten erinnern mich, den alten Weinfreund, daran, dass das Land am Nil eine Wiege der mediterranen Weinkultur ist.

Gemessen an den historischen Zeitläufen ist die Zeit der jetzigen islamischen Herrschaft mit ihrem Alkoholverbot sehr kurz. Noch heute wird in kleinem Maße Wein im Nildelta angebaut, der allerdings  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Der Wein hatte die Gottheit beschwichtigt und die Menschheit gerettet!

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Die Menschen werden immer finden, daß die ernsteste Sache ihres Daseins das Genießen ist

Übrigens, der gestern erwähnte Feingeist Gustave Flaubert schrieb in einem Brief an George Sand, datiert vom 6. Februar 1867 folgende Zeilen: „Die Menschen werden immer finden, daß die ernsteste Sache ihres Daseins das Genießen ist“.

Damit kann ich mich voll und ganz identifizieren. Uns Weinfreunden wird ja gelegentlich  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Die Menschen werden immer finden, daß die ernsteste Sache ihres Daseins das Genießen ist

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Die Seele des Rebgartens und seine Früchte

Von Gustave Flaubert gibt es ein kleines Buch mit dem Titel „Wörterbuch der gemeinen Phrasen“ (Dictionnaire des idées reçues). Der Autor der „Madame Bovary“, eines Bestsellers des 19. Jahrhunderts, hat darin Stichwörter gesammelt und sie mit den dazugehörenden Gemeinplätzen, Platitüden, Klischees und Vorurteilen seiner Zeit in Zusammenhang gebracht (erschienen im Eichborn Verlag, Frankfurt/Main, 2005).

Unter „Weine“ finden wir dort folgende Einträge: Diskussionsthema. Ihre Eigenschaften. „Bordeaux ist der beste, schließlich  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Die Seele des Rebgartens und seine Früchte

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