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Wein schenken

Paternina Gran Reserva "Reserva Especial" 1968

Ein gereifter Wein kann ein großartiges Geschenk sein.

„Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“ sagt der Volksmund und damit ist auch schon eine hintergründige Definition des Sinns von Geschenken gegeben: man erwartet nämlich in irgendeiner Form eine Gegenleistung. Im Falle des obigen Spruchs soll Freundschaft erhalten bleiben. In der Philosophie wird gelehrt, dass eine Gabe ohne die Erwartung einer Gegengabe überhaupt nicht denkbar sei. Selbst wenn der Eindruck erweckt werden soll das Schenken sei eine rein altruistische Handlung lässt sich vermutlich immer eine Erwartungshaltung des Schenkenden nachweisen, die sich nach Erfüllung sehnt.  Im täglichen Umgang mit unseren Mitmenschen stellen wir beim Schenken natürlich solche Überlegungen nicht an. Wir glauben fest an die Uneigennützigkeit des Vorganges. Unter Weinfreunden sind Weingeschenke an der Tagesordnung. Wenn man sich gegenseitig besucht bringt man Wein mit. Damit dieser nicht in der nächsten Bratensoße landet versucht man sich am Geschmack des Beschenkten zu orientieren. Dazu muss man diesen natürlich kennen und trotzdem kann man erheblichen Schiffbruch erleiden. Warum das so ist erklärt eine Studie aus der Soziologie.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Wein schenken

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Gedanken anlässlich einer Reise nach Spanien

Albarracín, eines der schönsten Dörfer Spaniens

Wir sind gerade zurückgekommen von einer Reise durch das südliche Aragonien. In den großartigen Dörfern Albarracín, Alcaníz, Rubielos de Mora, Valderrobres und Calaceite wird die Geschichte dieses Landes wieder lebendig. Bürgerliche und adelige Paläste im Stile der aragonesichen Renaissance zeugen von der einstigen Größe des Landes. Je intensiver man die Architektur in sich aufnimmt desto deutlicher wird die historische Tatsache, dass hier das heutige Spanien ganz wesentliche Wurzeln hat. Wenn wir von den „katholischen Königen“ reden denken wir fast immer zuerst an Elisabeth (Isabel) die Erste, Königin von Kastilien (1451–1504). Ihre Sprache war das Kastilische, das heutige Spanisch. Ihr Gemahl König Ferdinand (Fernando) der Zweite von Aragón (1452–1516) sprach Aragonesisch und war der bei Weitem Gebildetere der beiden Monarchen. Er war ein Liebhaber, nicht nur schöner Frauen, sondern auch der Musik und der bildenden Künste. Strategisch geschickt zweigte er vom geneinsamen kastilisch-aragonesichen Staatshaushalt Gelder für die Kultur seines Landes ab. Die architektonischen Monumente aus jenen Tagen zieren heute noch die Marktplätze und historischen Zentren der obigen Dörfer.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Gedanken anlässlich einer Reise nach Spanien

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Fettreiche mediterrane Ernährung schadet nicht*

Mediterranes Gemüse mit Zitrone

Mediterranes Gemüse mit Zitrone

Die Ernährungswissenschaft geht heute fest davon aus, dass die Verminderung des Fettkonsums einen wichtigen Schlüssel zu einer Gewichtsreduktion bei Übergewichtigen darstellt. Im Umkehrschluss wird angenommen, dass übermäßige Fettzufuhr eine der Ursachen der sog. Adipositas (Fettsucht) ist. Selbst die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt fettreduziertes Essen zur Gewichtskontrolle. Diesen Empfehlungen liegt die Vorstellung zu Grunde, dass jede Art von Fett beim Menschen über ein erhebliches Übergewichtspotential verfügt. Diese Stigmatisierung des Fettes führte in der Vergangenheit zum verstärkten Gebrauch von industrieller, fettreduzierter Fertignahrung, dem sog. „junk food“,  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Fettreiche mediterrane Ernährung schadet nicht*

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Wer ist das Volk?


Nach dem Superwahlsonntag mit seinem sehr eindeutigen Ergebis kann selbst ich, ein eher unpolitischer Mensch, mich nicht mehr dem großen Thema „Flüchtlinge“ entziehen. In allen Medien scheint es bei dieser Thematik nur noch um die gleichen Fragen zu gehen, nämlich, müssen wir Angst vor dem nationalen Identitätsverlust haben oder schaffen wir die Aufnahme und Integration von zusätzlichen Millionen Menschen? Während ein Teil unserer Mitbürger bereits den Untergang des Abendlandes aufziehen sieht, spricht der andere Teil von den Chancen für die deutsche Wirtschaft und Kultur. Wenn ich mich selbst zu einer dieser beiden Gruppen bekennen sollte, könnte ich meinen genauen Standort zur Zeit nicht bestimmen. Da fühle ich mich den Politikern in unserem Lande durchaus verbunden, denn auch sie positionieren sich quer über die gesamte Bandbreite der Meinungen. Das hat zu dem Eindruck geführt, dass auch unsere politische Elite die Orientierung verloren hat und der “Flüchtlingsfrage” keine intellektuelle oder emotionale Richtung mehr vorgeben kann.

In so einer Situation verwundert es nicht, dass Teile der Gesellschaft populistischen Bewegungen Gehör schenken und Ihnen  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Wer ist das Volk?

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Kein Wein in der Schwangerschaft!

Leonardo da Vinci: Der truvianische Mensch

Leonardo da Vinci: Der truvianische Mensch

In den letzten Jahren gab es die Neigung im Getränke-Journalismus die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Weins übertrieben positiv darzustellen. Ich selbst bin dieser Sichtweise mehr als einmal erlegen gewesen, wie sich jedermann in diesem blog überzeugen kann. Auch die Liebe zum Wein macht vielleicht blind und verstärkt die Tendenz der selektiven Wahrnehmung positiver Aussagen. Wein und Gesundheit ist ein weithin beachtetes Thema, dem sich auch medizinische Fachgesellschaften nicht mehr verschließen. Klinische Studien haben, allerdings so gut wie immer  retrospektiv, herausgefunden, dass Weinkonsum vorbeugend bei so unterschiedlichen Krankheitsbildern wie Krebs, Depressionen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Demenz und Osteoporose wirken soll. Weniges davon scheint aber wissenschaftlich wirklich hieb- und stichfest zu sein,  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Kein Wein in der Schwangerschaft!