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 Eine Delikatesse (nicht nur für Anspruchslose):. Suppe aus Erbswurst und dazu Amontillado
Kurz vor seinem Tod, im Jahr 1872 kündigte der Berliner Fabrikant Johann Heinrich Grüneberg in Zeitungsannoncen an, dass ab sofort sein von ihm erfundenes „Nahrungs- Präparat“ unter der Bezeichnung DEUTSCHE ERBSWURST im Handel sei. Bereits 1867 hatte er sie erfunden und für annähernd 35.000 Thaler (ca. 120.000 €) an die preußische Armee verkauft. Diese nutzte die Erbswurst als Ernährungszusatz für ihre Soldaten im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71. Auf dem Höhepunkt des Krieges sollen täglich 65 Tonnen (65.000 Kilogramm!) davon produziert worden sein. Ist der deutsche Sieg und die folgende Vereinigung zum Deutschen Reich im Spiegelsaal von Versailles etwa der Erbswurst zu verdanken? Nach dem Ableben von Grüneberg übernahm die Firma Knorr in Heilbronn die Produktion des wohl erfolgreichsten Fertiggerichtes aller Zeiten. Später landete es beim britisch-niederländischen Konzern Unilever.
Die Erbsensuppe aus der Erbswurst war …. bitte lesen Sie hier weiter: Kulturgüter: Erbswurst und Amontillado “Carlos VII”
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 Wiederverschließbare Schraubverschlüsse schützen die Weine sehr effektiv vor Oxydation
Es ist noch gar nicht lange her, als Weinfreunde sich nicht vorstellen konnten, dass etwas anderes als ein Korken eine gefüllte Weinflasche verschließen könnte. Kork galt als das Material der Wahl für Flaschenverschlüsse und dafür schien eine erdrückende Fülle von Tatsachen zu sprechen, die eine immense Flut von Literatur hervorgebracht haben. Erst als in den 80-iger Jahren die Sherry-Kellereien begannen ihre „Finos“ und „Manzanillas“ mit Schraubverschlüssen auf den Markt zu bringen wurde mancher Weinfreund hellhörig. Bereits seit Jahrzehnten kannte man diese Verschlusstechnik für Mineralwasser und Spirituosen. Kaum ein Wein war ja oxydationsempfindlicher als die unter „flor“ gereiften Sherries. Meist begannen sie schon 6 Monate nach ihrer Abfüllung aus der Solera sich golden zu verfärben und die typischen „Sherrynoten“ anzunehmen. Von der ursprünglichen Finesse und Frische war dann kaum mehr etwas zu spüren. Viele Sherryfreunde in unseren Breitengraden glaubten sogar, dass ein Fino eben genauso schmecken müsse. Wie sich bald herausstellte, hielten sich diese Weine mit Schraubverschluss dann deutlich länger frisch. …. bitte lesen Sie hier weiter: Schraubverschlüsse für Weinflaschen?
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- Sherry-Essig Produktion im Criadera-Solera-System
Dem gekreuzigten Jesus reichten die römischen Legionäre in Golgatha einen mit Essig getränkten Schwamm. Dies war keine soldatische Niedertracht dem Verurteilten gegenüber sondern ein Akt der Barmherzigkeit, denn Essigwasser war ein in jener Zeit hochgeschätztes Getränk und wurde unter der römischen Bezeichnung „Posca“ von der Bevölkerung als probater Durstlöscher angewandt. Im Spanischen und anderen romanischen Sprachen war Essig der „vino agrio“, der saure Wein, ein Wort aus dem vinagre, vinegar oder vinaigre wurde. Essig ist seit Urzeiten das vielleicht bekannteste „Abfallprodukt“ des Weins. Es entsteht durch Vergärung von alkoholhaltigen Flüssigkeiten mit …. bitte lesen Sie hier weiter: Essig – ein Abfallprodukt so wertvoll wie Wein.
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 Fischerboot (Foto: Dirk Paeschke, www.kostenlos-fotos.de)
Was passt zum emotional unterkühlten Fischgericht wohl besser als ein kühler Weißwein? Wie der Fisch zum Fleisch steht der Weißwein im Kontrast zum Rotwein. Nicht nur die Farbe unterscheidet die beiden konträren Pole, auch ihr Charakter. …. bitte lesen Sie hier weiter: Fisch und Weißwein: die spanische Metapher für gute Küche
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 Die Erklärung: "Tapa" zu deutsch "der Deckel"
„Dem unbekannten Spanier sollten wir ein Denkmal setzen. Dem, der, wer weiß wann und wo, in seine Küche ging, eine Hand voller meeresfrischer Gambas, es mögen auch einfach ein paar Scheiben einer schlichten Aubergine gewesen sein, in einen Backteig hüllte und sie frisch fritiert und ohne große Worte dem Gast zum Sherry überreichte”. Dies schrieb 1992 der erste deutsche „Drei-Sterne-Koch” Eckart Witzigmann. Zwar kennt man nicht den Namen des Erfinders der „Tapas” aber die Übersetzung des Wortes gibt uns wenigstens einen kleinen Hinweis auf seinen Ursprung. …. bitte lesen Sie hier weiter: Tapas: Spaniens genußvoller Beitrag zur Gastrokultur
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 Eine Flasche Tio Pepe
Bei einem Glass „Tio Pepe“, einem der besten Fino-Sherries, fiel mir wieder ein, dass meine Liebe zu Spanien viele Väter hat. Ich musste an Bennie Lynch denken. Er war mein Nachbar in London auf der Lonsdale Road, als ich dort arbeitete. …. bitte lesen Sie hier weiter: Die englische Wurzel meiner Liebe zu Spanien
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Auf den ersten Blick erscheint es wie das Klischee vom spanischen Wein schlechthin: ein smarter Mann in schwarzen, enganliegenden Hosen, einem weißen Hemd und einer roten Bauchbinde, die seine schlanken Hüften betont, steht vor einer Faßreihe und schwingt die „venencia”. Mit eleganter Bewegung füllt er in gebündeltem Strahl aus dem kleinen Schöpfgefäss am langen Stil über seinen Kopf hinweg die „copitas”, die kleinen Probiergläser, die er in Hüfthöhe hält. Seine Arbeit scheint die leichteste Sache der Welt zu sein. …. bitte lesen Sie hier weiter: Der Venenciador: ein “Torero des Sherry” (mit Video)
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 CUNINI in Granadas Pescaderia
In Granada gehe ich gelegentlich zu „Cunini”, ein auf Fisch spezialisiertes Lokal mit Restaurant und einer langen, marmornen Theke. Dort bedient mich meistens, wenn an seinem Ende noch ein Platz frei ist, Manolo. Er ist schon seit Urzeiten da und scheint jeden seiner Gäste zu kennen. Auch ich werde mit Handschlag begrüsst. …. bitte lesen Sie hier weiter: Manzanilla und Fino an der Theke
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Als vor über vierhundert Jahren die sagenumwobenen Piraten Hawkins und Drake im Auftrag der englischen Königin Elizabeth I. vor Cádiz beinahe dreihundert Fässer andalusischen Weines von den Spaniern erbeuteten und sie nach London schifften, wurden sie dort zu Höchstpreisen gehandelt. Auch William Shakespeare, der kein Kostverächter war, fand großen Gefallen an diesem Getränk. Heute werden die Werbeagenturen, die sich rund um den Globus für den Sherry engagieren, nicht müde den englischen Klassiker für ihre Zwecke einzuspannen. In seinem schon mehrfach zitierten “König Heinrich der Vierte” (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene) liess Shakespeare …. bitte lesen Sie hier weiter: Sherry und Sekt – die folgenreiche Geschichte einer Verwechslung
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Einst war der Sherry das Aushängeschild der spanischen Weinkultur. Heute versuchen die großen Kellereien im Sherry-Land zusammen mit ihren Dachverbänden, verlorenes Terrain durch neue Marketingstrategien wiederzugewinnen. Das Image, lange Zeit von billiger – und trotzdem meist nicht schlechter – Supermarktware geprägt, wird langsam wieder zurechtgerückt. Um zu zeigen, was die Sherrykultur in ihrer Vollendung zu bieten hat, haben einige Kellereien damit begonnen …. bitte lesen Sie hier weiter: Oloroso – Inbegriff des Sherry
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