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Wirkt Rotwein wie Viagra?

In der online-Ausgabe (MailOnline) der britischen Zeitung Daily Mail vom 23.Februar 2016  stach mir der reißerische Titel „Rotwein und Früchte sind das neue Viagra“ sofort ins Auge. Der Bericht fußte auf Untersuchungen der Arbeitsgruppe um Frau Prof. Aedin Cassidy von der University of East Anglia im englischen Norwich. Die Ernährungswissenschaftlerin und ihre Mitarbeiter beschäftigen sich schon lange mit den biologischen Wirkungen der pflanzlichen Farbstoffe. Jetzt haben sie die Wirkung dieser auf die sog. erektile Dysfunktion (ED) untersucht. ED nennen Mediziner eine Sexualstörung, die im Volksmund einfach mit Impotenz übersetzt wird. Die Wissenschaftler haben bei einer Bevölkerungskohorte von ca. 50.000 erwachsenen Männern herausgefunden, dass Nahrungsmittel reich an sog. Flavonoiden (z.B. die Anthocyane) die Zahl der impotenten Männer in dieser Gruppe um 14 % niedriger war. Aus statistischer Sicht war dies, bei der Zahl der untersuchten Personen, hochsignifikant.

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“Nachwuchsförderung” durch Resveratrol?

Es ist nicht verwunderlich, dass chemische Substanzen, die eine pharmakologische Wirkung auf den menschlichen Organismus haben, diesen in vielfältiger Weise beeinflussen können. Medikamente, die eine hochspezifische Aktivität ausüben binden nicht selten an genau definierte Rezeptoren auf der Zelloberfläche. Hormone und manche Blutdrucksenker sind dafür gute Beispiele. Andere wirken eher unspezisch indem sie mit dem Zellstoffwechsel in der einen oder anderen Weise interferieren. Zu diesen letzteren gehört das, an dieser Stelle schon vielfach erwähnte Resveratrol. Zur Erinnerung: diese Substanz gehört zu den sog. Polyphenolen, die sich z. B. auch in den Schalen der roten Trauben befinden.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: “Nachwuchsförderung” durch Resveratrol?

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Wein und Diabetes

Leonardo da Vinci: Der truvianische Mensch - Harmonie des Körpers (=Gesundheit)

Leonardo da Vinci: Der truvianische Mensch – Harmonie des Körpers (=Gesundheit)

Nach Schätzungen der Weltgesundheits-Organisation (WHO) wird es im Jahr 2030 in Europa 66,5 Mio. Diabetiker geben. Allein in Deutschland sind es es gegenwärtig schon ca 4 Millionen. Maßnahmen, die zur Verminderung der gefürchteten Komplikationen dieser Krankheit führen sind daher von hoher gesundheitspolitischer Relevanz. Vor kurzem bin ich im Internet auf eine klinische Studie von J.I. Blomster und Mitarbeitern gestoßen, deren Ergebnisse mich wegen ihrer klaren Aussagen überrascht haben. Es ging um die Frage welchen Einfluss Alkohol-Trinkgewohnheiten auf die häufigsten Herz-/Kreislaufkomplikationen während des Verlaufs von Diabetes des Typs 2 haben. Bekannt ist ja aus vielen vorangegangenen Studien, dass Herz- und Kreislauferkrankungen  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Wein und Diabetes

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Der Wein und das Krebsrisiko

Meine frühere Tätigkeit als forschender Mediziner bringt es mit sich, dass mich medizinische Themen auch im Zusammenhang mit meiner anderen Leidenschaft, dem Wein, ganz besonders interessieren. Die Beiträge zu diesem Blog bezeugen dies ja sehr deutlich. Auch das Thema Wein und Krebs trifft bei mir auf großes Interesse, weil es ganz direkt mein früheres Arbeitsgebiet (Krebsforschung) betrifft.

Zur vorbeugenden Wirkung von Wein auf die Entstehung von Krebs gibt unzählige experimentelle Untersuchungen, die von Beobachtungen im Reagenzglas bis zur Krankenstatistik reichen. Im Mittelpunkt stehen dabei die sog. „Antioxydantien“. Diese, auch im Wein vorkommenden Substanzen (siehe Resveratrol) können Mutationen (genetische Veränderungen) in Zellen verhindern und daher nahmen Forscher an, dass sie auch in der Lage sein müssten die Entstehung von Krebs zu beeinflussen. Ein großes, ungeklärtes Problem ist allerdings  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Der Wein und das Krebsrisiko

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Resveratrol: Rotwein in der Tablette?

Weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Reduzierung des Krebsrisikos und „Anti-Aging“-Therapie, das Mittel dazu können Sie rezeptfrei in fast jeder beliebigen Drogerie kaufen. Unter dem Namen „Resveratrol“ werden in Stärken von 60 bis 500 Milligramm Tabletten verkauft, deren Inhalt einst im Rotwein entdeckt und für das sog. “french paradox” verantwortlich gemacht wurde. Wer allerdings Resveratrol in der sog. „Roten Liste“, dem Arzneimittelverzeichnis für deutsche Ärzte, sucht, findet es nicht. Kein Wunder, es handelt sich bei dieser Substanz um eine Nahrungsergänzung, für die es keine festgelegte, „therapeutische“ Dosis gibt und, wie man entsprechend vermuten kann, gibt es nach seiner Einnahme auch so gut wie keine Nebenwirkungen (empfohlene Einzeldosis: bis 500 mg oder mehr täglich). Gibt es denn wenigstens dokumentierte Wirkungen?  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Resveratrol: Rotwein in der Tablette?