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Orange – die vierte Weinfarbe

„Orange Wine“: nur die Farbe erinnert an die Frucht und beschreibt, neben weiß,  rosé und rot den vierten möglichen Weinstil.

Was ist ein „Orange Wine“? Die deutsche Übersetzung „Orangenwein“ führt auf eine völlig falsche Fährte. Außer ihrer Farbe hat die Zitrusfrucht mit dem Wein überhaupt nichts zu tun. Es ist lediglich der Orangeton, der als Namensgeber für das Produkt fungierte. Wo kommt diese Farbnuance her? Alle Orange Wines sind Weißweine, die aber wie Rotweine vinifiziert werden. Bei der klassischen Weißweinherstellung wird der Most vor der Gärung im Tank von den Schalen und Kernen durch das Pressen der Trauben getrennt.  Beim Orange-Wine vergärt der Most zusammen mit den Schalen und den Kernen, der sog. Maische, dadurch gehen nicht nur die geringen Mengen der Schalen-Farbstoffe in den in den gärenden Most über sondern gleichermaßen auch Aroma-, Bitter- und Gerbstoffe.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Orange – die vierte Weinfarbe

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Bio-, Öko- und biodynamisch. Was sind die Unterschiede beim Wein?

Okologischer Rebbau: Cerro de la Retama (Bodega Los Barrancos) auf ca. 1.300 m.ü.M. in Andalusien.

Das Thema „Bioweine“ scheinen weder die Winzer, noch die Weinhändler und schon gar nicht die Konsumenten, leidenschaftslos diskutieren zu können. Im Folgenden will ich versuchen einige der Gründe für die verschiedenen kontroversen Argumente zu benennen. Das Präfix „Bio-“ (bios = griechisch: Leben) bezieht sich auf das Wort Biologie, was so viel wie die Lehre vom Lebendigen bedeutet und sowohl Mensch und Tier sowie die Pflanzenwelt einschließt. Das Adjektiv „biologisch“ bezeichnet entsprechend alles was zur Biologie gehört. Alleine diese kurze Etymologie des Wortes „biologisch“ entlarvt seine begriffliche Verschwommenheit und das Wort Biowein bleibt gar völlig inhaltsleer und darüber hinaus ein Pleonasmus, denn selbstverständlich ist jeder aus Weintrauben gekelterte Wein ein biologisches Produkt, also ein Bio-wein.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Bio-, Öko- und biodynamisch. Was sind die Unterschiede beim Wein?

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Fair Trade – was geht das den Weinfreund an?

Wein wird global produziert und global getrunkent

Wein ist ein globales Geschäft, mit aller damit verbundenen Problematik

Auf Kaffeedosen, Kakaoschachteln oder Fruchtsafttüten hat man sie schon gesehen: die Siegel von sog. „Fair Trade“-Organisationen. Sie wollen bezeugen, dass das Produkt in der jeweiligen Verpackung aus einem „kontrollierten“ Handel stammt, bei dem den Herstellern ein bestimmter, gerechtfertigter „Mindestpreis“  bezahlt wurde (engl.: fair trade = gerechter Handel). Das besagte Siegel bedeutet eine freiwillige wirtschaftsethische Verpflichtung der Käufer und Händler innerhalb der aber auch Umweltstandards und bestimmte gesellschaftspolitische Bedingungen im Herstellerland eingefordert und ggf. gefördert werden. Entsprechend sind Nahrungs- und Genussmittel mit dem Fair-Trade Siegel vielfach auch Produkte aus ökologischer Landwirtschaft.

Wir in den wohlhabenden Ländern sind es gewohnt bei Einkäufen jeder Art eine große Markenvielfalt vorzufinden, aber die Kaufentscheidung wird letztlich doch praktisch immer vom Preis abhängig gemacht. Dies führt unweigerlich dazu,  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Fair Trade – was geht das den Weinfreund an?

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Pheromone im Weinbau und anderswo

Vom Traubenwickler bevorzugt: dicht bepflanzte Rebgärten

Man hat sie bei den Bienen entdeckt: Duftstoffe, die die Tiere zur Kommunikation mit anderen oder dem ganzen Schwarm nutzen. Wenn irgendwelche Angreifer das Bienenvolk bzw. den -stock bedrohen, sondern sie so ein Pheromon ab und die von Natur aus friedfertigen Bienen werden zu aggressiven, kleinen fliegenden Hyänen. Daher auch der Begriff, der sich aus dem griechischen pherein (übertragen) und dem ebenfalls griechischen horman (antreiben, in Bewegung setzen) zusammensetzt. Später haben Biologen entdeckt, dass offensichtlich alle Lebewesen über Pheromone miteinander in Verbindung treten können.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Pheromone im Weinbau und anderswo

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Veganismus: Diät oder Weltanschaung?

Wunderbare Natur: Mandelblüte vor den Schneebergen im Februar 2017 in den Alpujarras

Ein mir unerklärliches Phänomen ist die offensichtliche Unkenntnis über die Grundprinzipien der menschlichen Ernährung. Die Wissenschaft redet über schwarze Löcher im Universum, das menschliche Genom, die molekularen Ursachen von Krankheiten u.s.w., u.s.w. Aber eines ist bis heute so unklar wie eh und je: die adäquate Zusammensetzung der Nahrung für den Menschen. Zwar haben die Forscher auf diesem Gebiet ein enormes Faktenmaterial zusammengetragen, aber über die Relevanz all dieser unzähligen Wissensbrocken für das kulinarische Glück des Menschen ist sehr wenig bekannt, wenn man von der reinen Mangelernährung einmal absieht. Über Ernährung kann sich jeder auslassen und sogar „gesicherte Erkenntnisse“ bei feuilletonistischen Ausschweifungen in der Laienpresse ungeahndet außer Acht lassen. Bei näherer Betrachtung komme ich zu dem zwingenden Schluss, dass Nahrungsaufnahme sehr viel mit Religion gemein hat. In beiden Bereichen spielt der Glaube eine ganz ausschlaggebende Rolle. Wie in den Religionen scheint mir auch im Bereich der Ernährung die Intelligenz des Menschen der ärgste Feind des Glaubens an die Lehrmeinung zu sein.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Veganismus: Diät oder Weltanschaung?