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- Antonio Machado (1875 – 1939), Lyriker der “Generación del 98″
Ein großer spanischer Dichter, den der Wein beflügelt hat, war Antonio Machado (1875 – 1939). Er war einer der bedeutendsten Lyriker des 20. Jahrhunderts und wird zur Literatengruppe der “Generation 98″ gerechnet.
Un vino risueño me dijo el camino
Yo escucho los áureos consejos del vino
Que el vino es a veces escala de ensueño.
Abril y la noche y el vino risueño
Cantaron en coro su salmo de amor
Diese wunderschöne, schnörkellose Sprache so zu übersetzen, dass die Empfindung und die Melodie der Worte nachvollziehbar werden, ist, weiß Gott, nicht leicht. …. bitte lesen Sie hier weiter: Nochmals: der Wein in der Dichtung
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 Karwoche in Granada. Prozession der Nazarenos durch die Calle Mesones.
Auf dem Weg zur Kellerei “Los Barrancos” in den Alpujarras habe ich für einen Tag in Granada Station gemacht. Es ist der Beginn der „Semana Santa” (Karwoche) und in der Zeitung las ich heute Morgen, dass die Touristen 40 Millionen Euro in dieser Woche alleine in der Stadt Granada ausgeben werden. Tatsächlich, es herrscht hier beinahe soetwas wie ein mentaler Ausnahmezustand. Neben den unzähligen Fremden, die aller Herren Länder Sprachen sprechen, gibt es viele Menschen die sich in dieser Zeit frei nehmen und zu ihren Dörfern oder in die Städte ihrer Herkunft fahren, …. bitte lesen Sie hier weiter: Karwoche in Granada: eine ganz persönliche Sicht
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- Der Film: ein Forum für den Wein
Über die vielfältigen Interaktionen von Wein und Kunst, sei es in der Literatur, in der Malerei oder in der Musik habe ich an dieser Stelle immer wieder versucht zu sprechen. Dabei ist leider eine Kunstform immer zu kurz gekommen: der Film. Selbst die grössten Kulturpessimisten zweifeln heute nicht mehr an, dass der Film einen wichtigen Beitrag zum künstlerischen Ausdruck unserer Gegenwart geliefert hat und weiterhin liefert. Filme werden in den Feuilletons grosser Zeitungen wie andere Kulturereignisse besprochen und analysiert. Wen wundert es da, dass sich auch der Film des Themas Wein angenommen hat. Einige schöne Beispiele fallen mir sofort ein: die poetische Liebeserklärung an den kalifornischen Wein von Alexander Payne in seinem Film …. bitte lesen Sie hier weiter: Ein spannendes Thema: der Wein im Film
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 Reimund Boderke: Geist aus der Erde Er ist ein begnadeter Maler und begeisterter Weinfreund: Reimund Boderke. Kein Wunder, dass er Bilder zu seinem Lebenszweck gemacht hat. Zusammen mit seiner Frau Marlies führt er die Galerie “Zehntscheune” in Bad Homburg, in der er begabten Gegenwartskünstlern in wechselnden Ausstellungen ein Forum bietet. Ich habe ihn über den Wein kennengelernt und war sofort von seiner Kunst begeistert. Er hat ein tiefes Gespür für das Mysterium Natur und es ist als atmeten seine Bilder. “Der Geist aus der Erde” ist ein gutes Beispiel dafür. Das satte Blau der Trauben, aus denen der Wein gekeltert wird, ist das Konzentrat der verschiedenen Blautöne im Boden und bringt die Aromen des Terroirs in den Wein. Dazu vermittelt das frische …. bitte lesen Sie hier weiter: Ein mitreissendes Bild: die farbige Seele des Weins
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Weinfreunde auf der ganzen Welt amüsieren sich über die so genannten „Etikettentrinker”. Diese geniessen den Wein nämlich ausschliesslich wegen des mit ihm verbundenen sozialen Status. Bestimmte Namen und Marken auf Weinflaschen versprechen dem Eigentümer Prestige und Anerkennung. Bei genauerem Hinsehen erkennt der genuine Geniesser aber, dass die Person durch Äusserlichkeiten und Benehmen nur den Eindruck erwecken will zur Gruppe der wahren Weinkenner zu gehören. Ihre tatsächliche Ignoranz verdecken diese Menschen häufig durch ein gewisses Maß an Wichtigtuerei, Überheblichkeit und Blasiertheit.
Kürzlich bin ich auf eine kuriosen Variante der Etikettentrinker …. bitte lesen Sie hier weiter: Sind “Etiketten”- und “Surrogat”-Trinker ernst zu nehmen?
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 Fischerboot (Foto: Dirk Paeschke, www.kostenlos-fotos.de)
Was passt zum emotional unterkühlten Fischgericht wohl besser als ein kühler Weißwein? Wie der Fisch zum Fleisch steht der Weißwein im Kontrast zum Rotwein. Nicht nur die Farbe unterscheidet die beiden konträren Pole, auch ihr Charakter. …. bitte lesen Sie hier weiter: Fisch und Weißwein: die spanische Metapher für gute Küche
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- Neue Barriques für Weißwein
Holz ist seit Beginn der Weinkultur ein unverzichtbarer Werkstoff für Weinbehältnisse. In Fässern wurde der Wein vergoren, gelagert und auch transportiert. Da Holz weder physikalisch noch chemisch ein reaktionsträges (inertes) Material ist, ist verständlich, daß es die in ihm befindliche Flüssigkeit in irgendeiner Form beeinflussen wird. …. bitte lesen Sie hier weiter: Große Liebe: barrique-vergorene Weißweine
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- Soupiere aus dem XVIII Jahrhundert
Die “adafina”, eine Art Eintopf, war bei den sefardischen (spanischen) Juden das klassische Gericht für den Sabbat. In seiner einfachsten Form bestand es aus koscherem Lamm- oder Zickleinfleisch. Dies wurde in Würfel geschnitten und in einem feuerfesten Tontopf mit reichlich Olivenöl, kleingeschnittenen Zwiebeln, Knoblauch, Salz und aromatischen Kräutern wie Thymian, Lorbeer und Majoran über einer glühenden Feuerstelle drei bis vier Stunden langsam geschmort. Danach gab man noch etwas Safran und Brühe dazu und stellte es auf eine Kohlefeuerstelle, die die Nacht über weiterglühte und so das Essen bis zu nächsten Mittag warm hielt. …. bitte lesen Sie hier weiter: Spanische Suppe – die Mutter aller Suppen
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- “Die Beeren der Traube sind wie kleine Lichtgeschwülste”
Darüber, dass der Wein etwas Göttliches sei habe ich kürzlich im Zusammenhang mit Nicolaus Cusanus an dieser Stelle geschrieben. Diese grundsätzliche Einsicht zieht sich wie ein roter Faden sowohl durch das Alte als auch durch das Neue Testament. So schreibt z.B. der Prediger Salomo (9/7 in Luthers Übertragung) ”So geh hin und iß dein Brot mit Freuden, trink deinen Wein mit gutem Mut; denn dies dein Tun hat Gott schon längst gefallen”. Ein großer Bewunderer der Weine seines Landes war auch der spanische Philosoph und Schriftsteller José Ortega y Gasset. …. bitte lesen Sie hier weiter: Ortega y Gasset und das Göttliche im Wein
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Meine Tante hatte mir ein paar alte Weingläser aus ihrer Familie vererbt. Es waren leuchtend rote Kelchgläser verziert mit gelben und roten Girlanden im Stile des Empire. In einer Vitrine sahen diese Objekte des 19. Jahrhunderts wunderschön aus, aber als Behältnisse für Wein waren sie nicht zu gebrauchen (siehe nebenstehende Abbildung).
Erstens sah man die Farbe des Weins nur verfälscht und unwirklich und zweitens waren sie zu dick und klobig am Mund, also blieben sie hinter der Glastüre und verstaubten langsam …. bitte lesen Sie hier weiter: Die Sinnlichkeit des Weinglases
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