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Muss es zum Essen immer Wein sein?

Limonaden- oder Saft-Verkostung statt Weinproben?

Viele von uns Weinfreunden würden die Frage ob man auf jeden Fall Wein zum Essen trinken sollte ohne zu zögern mit einem völlig überzeugtem „Ja“ beantworten. Aber wer so denkt, lebt vielleicht nicht mehr ganz in der Gegenwart, denn da hat er oder sie offensichtlich einen allgemeinen Trend in der internationalen Gastronomie verpasst. Es ist nicht so, dass sich einige Küchenkünstler dias ausgedacht haben, nein, es sind die Gäste, die nach Wein-Alternativen beim Essen verlangen . Folglich wird das Thema auch von allen Print-Medien begierig aufgegriffen und begeisterte „Softdrink-Jounalisten“  schwärmen in den gleichen Tönen wie einst beim Wein von Apfelsaft mit Fichtensprossenöl oder Soda mit frischen Beeren (Zeit-Magazin, taz, Süddeutsche Zeitung, Frankurter Allgemeine, Spiegel, essen und trinken).  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Muss es zum Essen immer Wein sein?

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Sortenrein oder verschnitten?

"Colas de gamba sobre tostada de mar"

In der Gastronomie und beim Wein: verschiedene Zutaten/Rebsorten ergänzen sich und erhöhen den Genuss (hier: Celler de Can Roca, Girona).

Bei manchen Weinfreunden führt die Frage ob sie einen Wein  reinsortig oder als Mischung verschiedener Rebsorten bevorzugen zu einem hochemotionalen Glaubensbekenntnis. Bei genauerem Zuhören kommt allerdings der Verdacht auf, dass sich die Gefühle mehr um die jeweilige Rebsorte ranken als um prinzipielle Vorlieben. Riesling- und Pinot Noir (Spätburgunder)-Freunde sind fast immer die stärksten Verteidiger der Sortenreinheit während Liebhaber der weißen Burgundersorten oder des Cabernet Sauvignons und Merlots eher für „Verschnitte“ zu haben sind. Sie nennen diese dann „Cuvées“, ein im Grunde unpassendes französisches Wort.  Es kommt vom Substantiv „cuve“ was so viel wie Wanne, Tank, Fuder oder einfach nur Behälter bedeuten kann und vielleicht auf das Gefäß hindeutet in dem die Vermischung geschieht. Einen Verschnitt verschiedener Weine nennen die Franzosen „coupage“ oder „assemblage“. Tatsache ist allerdings, dass ausschliesslich bei der Champagner-Herstellung die Zusammenstellung der Grundweine für die Flaschengärung tatsächlich „cuvée“ genannt wird. Das Wort “Cuvée” hat man offenbar in der deutschen Weinsprache dann verallgemeinert und synonym für den phonetisch und inhaltlich wenig attraktiven Begriff des „Verschnitts“ gebraucht.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Sortenrein oder verschnitten?

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Zeit für die Frühlingsweine

Frühlingsboten: ein blühender Magnolienbaum

Der Frühling ist eine Jahreszeit, die die Seele eines Romantikers zum Schwingen bringt. Das hat auch der schwäbische Lyriker Eduard Mörike (1804 – 1875) so erfahren und das wunderschöne Gedicht vom blauen Band des Frühlings geschrieben:

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

Hugo Wolf hat es kongenial vertont, die überschäumende Freude über die Düfte des Frühlings findet Ausdruck in den zärtlichen und lebhaften Tönen des Lieder-Komponisten.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Zeit für die Frühlingsweine

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Thunfisch in der Dose

Mein Favorit seit Jahrzehnten: Der Thunfisch von Palacio de Oriente

Mein Favorit seit Jahrzehnten: Der Thunfisch von Palacio de Oriente

Als ich in den frühen 60iger Jahren mit einem Studienfreund und einem Fiat Topolino ins Land des Caudillo Francisco Franco fuhr hat mich das Essen dort wenig beeindruckt. Aber vermutlich war es genau wie heute: für wenig Geld bekam man eben auch wenig Qualität. Es dauerte damals nicht lange bis ich die elipsenförmig abgerundeten Blechdosen, in denen sich Thunfisch befand, kennen und schätzen lernte. Von da an habe ich meinen täglichen Kalorienbedarf auf der Reise durch Spanien praktisch nur noch mit frischem Weißbrot und Thunfisch in Olivenöl aus der Dose gedeckt. Später habe ich dann schnell gemerkt, dass es nicht der gewöhnliche dunkle Thunfisch war, den ich in übermäßigen Mengen vertilgte, sondern der kantabrische, weiße Bonito del Norte.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Thunfisch in der Dose

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Cherimoya – eine wohlschmeckende Verführung

Eine essreife Cherimoya

Eine essreife Cherimoya

In diesen Tagen liegen auf den Obsttheken spanischer Supermärkte und auch in den kleinen Lebensmittelgeschäften der andalusischen Dörfer runde, schmutzig-grüne und etwa apfelgroße Früchte. Es sind Cherimoyas oder häufig auch Chirimoyas genannt. Sie sind, wie Kartoffeln oder Tomaten, ein Beutestück der Konquistadoren, die sie aus Peru mitgebracht haben. Heute wachsen sie an der spanischen Costa Tropical zwischen den Städchen Motril und Almuñecar in der Provinz Granada. Ihr weißes. cremiges Fruchtfleisch mit den vielen kohlrabenschwarzen Kernen, die man nicht essen sollte, schmeckt süßlich frisch und leicht vanillig. Die Kerne haben eine pharmakologische Wirkung, ihre
Inhaltsstoffe können als Insektizide oder als oberflächliche Therapie bei  parasitär bedingten Hauterkrankungen Verwendung finden.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Cherimoya – eine wohlschmeckende Verführung