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Wo ist der spanische Pinot Noir?

Hauptdarsteller im Film: Wein

Burgunder sind kein Vorbild für den spanischen Weingeschmack

Die Titelfrage kann man nur mit „so gut wie nicht existent“ beantworten. Warum wird eine der charaktervollsten und weltweit verbreiteten Rebsorten in Spanien so vernachlässigt? Das dafür immer wieder angeschuldigte Klima kann es nicht sein. Spanien ist, nach der Schweiz, das höchstgelegene Land Europas und es finden sich ausreichend „cool climate“-Zonen in denen der Pinot Noir gute Wachstumsvoraussetzungen hätte. Sogar kalkhaltige Böden, die Lieblingsstandorte des Pinot Noir, sind dort vorhanden. Was also ist der wahre Grund für die stiefmütterliche Behandlung dieser Rebsorte?  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Wo ist der spanische Pinot Noir?

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Nonseum: ein 3-Sterne Lachmuseum im Weinviertel

Zwei Hüte mit Henkel bzw. Trägern, die u.a. das Abheben beim Grüßen erleichtern sollen.

„Sorgsam losgelöst vom Nützlichkeitsdenken des Alltags zeigt der Verein zur Verwertung von Gedankenüberschüssen (VVG) in diesem weltweit einzigartigen Museum 487,3 grenzgeniale Erfindungen, die wir auch nicht brauchen.“. Mit diesen Worten führt uns die Internetseite des “Nonseum” im niederösterreichischen Herrenbaumgarten in die Philosophie eines der lustigsten Museen Europas ein. Gäbe es dort etwas zu essen würde ich ihm drei Sterne (nach Michelin-Definition: eine Reise wert!) geben. Noch dazu weil es mitten im Weinviertel liegt. In den sog. „Kellergassen“ seiner Dörfer haben sich viele junge, ambitionierte Winzer an eine Überarbeitung der  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Nonseum: ein 3-Sterne Lachmuseum im Weinviertel

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Ökologischer Rebbau: bald am Ende?

In Mitteleuropa zu viele davon: Regenwolken

Man muss sich nur vergegenwärtigen wo der Wein herkommt um zu verstehen, dass er es im Norden Europas nicht leicht haben kann. In prähistorischer Zeit kelterten die Kaukasus-Bewohner irgendwo zwischen dem heutigen Georgien, Aserbaidschan und dem Irak den ersten Wein.  Zwar wissen wir nichts Genaues über das Klima in diesen Gegenden vor etwa 5.000 Jahren, aber eins dürfte klar sein: es war vermutlich wärmer als heute in Mitteleuropa. Die Existenz der Wüsten im Nahen Osten legt auch nahe, dass es dort Jahrtausende lang wenig geregnet hat. Wärme und geringe Feuchtigkeit schienen die Rebstöcke offenbar zu lieben. Was sie heute in unseren Breitengraden vorfinden ist ziemlich genau das Gegenteil: relative Kühle und viel Regen.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Ökologischer Rebbau: bald am Ende?

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Ollés “Holländer” im Teatro Real

Innenraum mit Köngsloge im Teatro Real, Madrid

Das Verhältnis der Spanier zu Richard Wagner und seiner Musik wird auch heute noch geprägt von der tiefen künstlerischen Ablehnung des deutschen Komponisten durch Manuel de Falla, Spaniens musikalischer Nationalikone. Ob der lebenslange Antifaschist de Falla wohl wusste, dass die „Operation Feuersturm“, jene Luftwaffenunterstützung Francos durch Hitler, die der berüchtigten „Legion Condor“ vorausging, nach einer Aufführung von „Siegfried“ in Bayreuth konzipiert wurde? De Falla und vielen seiner musikinteressierten Landsleuten ist der Egomane Wagner zu teutonisch und häufig auch zu bombastisch. Aber nicht alle Spanier sehen das offenbar so: das Theaterkollektiv „La Fura dels Baus“ aus Barcelona ist längst in die Geschichte der Wagner-Inszenierungen eingegangen durch ihre Interpretation des „Rings“ in Valencia im Jahre 2009 unter der musikalischen Leitung von Zubin Metha. Die Spannung war also groß als ich am 2. Januar 2017 ins ehrwürdige Teatro Real (Königliches Thater) ging um Richard Wagners „El Holandés Errante“ (Der fliegende Holländer) in der Regie von Álex Ollé zu sehen und zu hören. Ollé ist der künstlerische Direktor des Randale-Ensembles (Spiegel Online vom 13.1.2010) „La Fura dels Baus“.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Ollés “Holländer” im Teatro Real

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Gedanken anlässlich einer Reise nach Spanien

Albarracín, eines der schönsten Dörfer Spaniens

Wir sind gerade zurückgekommen von einer Reise durch das südliche Aragonien. In den großartigen Dörfern Albarracín, Alcaníz, Rubielos de Mora, Valderrobres und Calaceite wird die Geschichte dieses Landes wieder lebendig. Bürgerliche und adelige Paläste im Stile der aragonesichen Renaissance zeugen von der einstigen Größe des Landes. Je intensiver man die Architektur in sich aufnimmt desto deutlicher wird die historische Tatsache, dass hier das heutige Spanien ganz wesentliche Wurzeln hat. Wenn wir von den „katholischen Königen“ reden denken wir fast immer zuerst an Elisabeth (Isabel) die Erste, Königin von Kastilien (1451–1504). Ihre Sprache war das Kastilische, das heutige Spanisch. Ihr Gemahl König Ferdinand (Fernando) der Zweite von Aragón (1452–1516) sprach Aragonesisch und war der bei Weitem Gebildetere der beiden Monarchen. Er war ein Liebhaber, nicht nur schöner Frauen, sondern auch der Musik und der bildenden Künste. Strategisch geschickt zweigte er vom geneinsamen kastilisch-aragonesichen Staatshaushalt Gelder für die Kultur seines Landes ab. Die architektonischen Monumente aus jenen Tagen zieren heute noch die Marktplätze und historischen Zentren der obigen Dörfer.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Gedanken anlässlich einer Reise nach Spanien