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 In babylonischer Keilschrift: Gilgamesch-Epos (British Museum)
Gilgamesch, der despotische und gewaltsame König von Uruk, soll nach Götterwillen durch Enkidu, einem wilden und menschenähnlichen Geschöpf, gebändigt werden. Davor muss dieses aber selbst erst zivilisiert werden. Eine Kurtisane bringt ihm die Liebe bei und in einem Hirtenlager lernt er die menschliche Nahrung und den Wein kennen. Schliesslich wird Enkidu nach einem unentschiedenen Kampf mit Gilgamesch dessen Freund und unternimmt mit ihm verschiedene Heldentaten, die im weiteren Verlauf geschildert werden.
Das Gilgamesch-Epos ist die älteste erhaltene Erzählung der Menschheit, die auf Tontafeln in babylonischer Keilschrift aufgeschrieben wurde. Darin wird von der Bedeutung des Weines, des Brotes und des Olivenöls, den drei „heiligen” Nahrungsmitteln, …. bitte lesen Sie hier weiter: Gilgamesch-Epos: Enkidu wird durch den Wein zivilisiert
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 Fischerboot (Foto: Dirk Paeschke, www.kostenlos-fotos.de)
Was passt zum emotional unterkühlten Fischgericht wohl besser als ein kühler Weißwein? Wie der Fisch zum Fleisch steht der Weißwein im Kontrast zum Rotwein. Nicht nur die Farbe unterscheidet die beiden konträren Pole, auch ihr Charakter. …. bitte lesen Sie hier weiter: Fisch und Weißwein: die spanische Metapher für gute Küche
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- Eine alte Apotheke
Zwar ist dem Kenner spanischer Weinkultur das Wort “bodega” ein geläufiger Begriff, aber die Vielfalt seiner Bedeutung ahnt er meist nicht. Für den einen ist es vielleicht die kastilische Bezeichnung für eine Kellerei, für den anderen der magische Klang einer spanischen Institution, die man im Deutschen am ehesten mit “Weinschänke” übersetzen würde. Beides ist natürlich ganz eng miteinander verbunden, denn die Kellereien waren ja früher fast immer auch Treffpunkte von Menschen, deren Gaumen dem Wein andächtig huldigten. In der “guten Stube”, dem Empfangsraum, vieler alter Kellereien hängen oft noch vergilbte Photos von Berühmtheiten aus Politik und Kultur, wie sie zwischen den Faßreihen stehen und ihre “copita” (Weinglas) zärtlich in der Hand wiegen. Man ist stolz auf den König, den Präsidenten und seine Minister, Stars und Sternchen vom Film oder Theater, …. bitte lesen Sie hier weiter: Was hat die Apotheke mit dem Wein zu tun?
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- Soupiere aus dem XVIII Jahrhundert
Die “adafina”, eine Art Eintopf, war bei den sefardischen (spanischen) Juden das klassische Gericht für den Sabbat. In seiner einfachsten Form bestand es aus koscherem Lamm- oder Zickleinfleisch. Dies wurde in Würfel geschnitten und in einem feuerfesten Tontopf mit reichlich Olivenöl, kleingeschnittenen Zwiebeln, Knoblauch, Salz und aromatischen Kräutern wie Thymian, Lorbeer und Majoran über einer glühenden Feuerstelle drei bis vier Stunden langsam geschmort. Danach gab man noch etwas Safran und Brühe dazu und stellte es auf eine Kohlefeuerstelle, die die Nacht über weiterglühte und so das Essen bis zu nächsten Mittag warm hielt. …. bitte lesen Sie hier weiter: Spanische Suppe – die Mutter aller Suppen
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Meine Tante hatte mir ein paar alte Weingläser aus ihrer Familie vererbt. Es waren leuchtend rote Kelchgläser verziert mit gelben und roten Girlanden im Stile des Empire. In einer Vitrine sahen diese Objekte des 19. Jahrhunderts wunderschön aus, aber als Behältnisse für Wein waren sie nicht zu gebrauchen (siehe nebenstehende Abbildung).
Erstens sah man die Farbe des Weins nur verfälscht und unwirklich und zweitens waren sie zu dick und klobig am Mund, also blieben sie hinter der Glastüre und verstaubten langsam …. bitte lesen Sie hier weiter: Die Sinnlichkeit des Weinglases
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Ein spanischer Bauer am Beginn des 20. Jahrhunderts
Während meiner Beschäftigung mit Spanien und seinem Wein ist mir klar geworden, daß dieses Getränk dort seit Jahrhunderten nicht nur ein beliebtes Genussmittel, sondern auch ein ganz wichtiger Bestandteil der täglichen Nahrung war. Wein enthält neben Kalorien auch Vitamine sowie Mineralien und ist damit ernährungsphysiologisch eine gute Ergänzung der täglichen Nahrungsaufnahme. Es wird ja sogar behauptet, daß dieser Nahrungsaspekt die primär treibende Kraft bei der Entwicklung des Weins gewesen sein soll. Die Bedeutung, die dem Wein im spanischen Alltagsleben früherer Zeiten zukam, drückt sich in einer schier unüberschaubaren Zahl von Sprichwörtern aus, …. bitte lesen Sie hier weiter: Spanische Bauernweisheiten: nützliches Weinwissen.
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- Rosinen
Die Süße von Weintrauben ist nicht nur die Basis für den Alkohol im Wein sondern war jahrhundertelang auch ein begehrtes Nahrungs- und Genussmittel. Die Kreuzfahrer brachten den Zucker, so wie wir ihn heute kennen, erstmalig nach Europa und etwa ab den Beginn des 16. Jahrhunderts wird Zuckerrohr weltweit angebaut, Zucker blieb jedoch ein begehrtes Luxusgut. Er wurde sogar als „Weißes Gold” bezeichnet. Kein Wunder also, daß von Natur aus süße Genußmittel immer sehr gefragt waren. …. bitte lesen Sie hier weiter: Ein verlorener Schatz: Rosinen
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 In Teufels Küche
Es mag ein Dutzend Jahre her sein, dass ich im „El Bulli” im katalanischen Fischerdorf Rosas gegessen habe. Schon damals war Ferrán Adriá, der Koch des Bulli, eine lebende Legende. Ich hatte von Japanern gehört, die sechs Monate auf einen Tisch warten mussten und europäischen Gästen ging es nicht besser: Wer die „Molekularküche” des Meisters kosten wollte musste unendliche Geduld haben. …. bitte lesen Sie hier weiter: “Sterne-Küche – igitt”???
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 Eine aufgeschnittene Torta del Casar.
Eine Verkäuferin hinter der Käsetheke des renommierten Kaufhauses „El Corte Inglés” wollte mir einmal weismachen, daß sie ungefähr 130 spanische Käsesorten verkaufe. Was mir damals wie eine Münchhausen´sche Übertreibung erschien, ist aber offenbar wahr: Spanien ist ausserordentlich reich an regionalen Käsespezialitäten und viele davon tragen sogar offizielle Herunftsbezeichnungen. Wer „spanischer käse” googelt findet schnell auch die Namen und die Milchsorten dazu.
Das spanische Wort “queso” stammt natürlich genau wie der deutsche Begriff “Käse” vom Lateinischen “caseus”. Der berühmte gotische Geschichtschreiber Isidor von Sevilla glaubt, …. bitte lesen Sie hier weiter: Keine Frage: mein spanischer Lieblingskäse.
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 Die Erklärung: "Tapa" zu deutsch "der Deckel"
„Dem unbekannten Spanier sollten wir ein Denkmal setzen. Dem, der, wer weiß wann und wo, in seine Küche ging, eine Hand voller meeresfrischer Gambas, es mögen auch einfach ein paar Scheiben einer schlichten Aubergine gewesen sein, in einen Backteig hüllte und sie frisch fritiert und ohne große Worte dem Gast zum Sherry überreichte”. Dies schrieb 1992 der erste deutsche „Drei-Sterne-Koch” Eckart Witzigmann. Zwar kennt man nicht den Namen des Erfinders der „Tapas” aber die Übersetzung des Wortes gibt uns wenigstens einen kleinen Hinweis auf seinen Ursprung. …. bitte lesen Sie hier weiter: Tapas: Spaniens genußvoller Beitrag zur Gastrokultur
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