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David Helfgott life in Wien

Die beiden Steinway-Flügel auf denen Rhodri Clarke und David Helfgott im Wiener Musikverein das 3. Klavierkonzert von Rachmaninoff spielten.

Nachdem ich den Film von Cosima Lange gesehen und an dieser Stelle darüber berichtet hatte, ist mir David Helfgott nicht mehr aus dem Sinn gegangen. Ich wollte ihn unbedingt persönlich auf dem Podium sehen und seine Musik direkt im Original hören. Am 10. April 2017 war es dann endlich soweit: im altehrwürdigen Wiener Musikverein sollte Helfgott anlässlich seines 70sten Geburtstages ein Konzert geben. Auf dem Programm standen Frédéric Chopins g-moll Ballade Nr. 1 sowie die Konzertetüde Nr. 3, die Ballade Nr. 2 in h-moll und das grandiose impressionistische Stück „Les Jeux d´Eau de la Villa d´Este“, alle drei von von Franz Liszt. Nach der Pause kam dann das für Helfgott schicksalhafte „Rach 3“ (Rachmaninoffs 3. Klavierkonzert, d-moll) in der Version für zwei Klaviere. Den Orchesterpart spielte der Engländer Rhodri Clarke, ein seit langem bewährter Partner von Helfgott.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: David Helfgott life in Wien

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Der “Duende” des Weins

Mischsatz: häufig uralte Buschrebstöcke

Ende Oktober 2015 wurde in Granada in der Nähe der Kathedrale das neue „Centro Garcia Lorca“ eröffnet. In der sehr ansprechenden, modernen Architektur wurde für diese Gelegenheit eine Ausstellung zusammengestellt, die verschiedene Dokumente und Kunstwerke zum Thema „Teoría Del Duende“ versammelt hat (läuft vom 30.10.2015 bis zum 10.02,2016). Was ist „Duende“? Im Lexikon findet man dazu die Übersetzungen „Gespenst“, „Kobold“, „Poltergeist“, „Elfe“,  „Klopfgeist“ oder „das gewisse Etwas“.  Federico Garcia Lorca, der geniale Sprachkünstler aus Andalusien, hat es etwas anders definiert: Duende ist eine Kraft, die durch den ganzen Körper zieht, eine kreative, magische Kraft, die sich in der Kunst, vor allem in der Musik, formt und ihr Ausdruck verleiht. Der Duende ist ein Geist, der dem Künstler die Beschränkung des Intellektes verdeutlicht. Lorca schrieb in seiner berühmten Abhandlung deren Titel die Überschrift der Ausstellung ist: „Alles, was schwarze Töne in sich birgt hat Duende. Diese mysteriöse Kraft kann jedermann spüren aber kein Philosoph erklären, sie ist die Seele der Welt.“ Kein Wunder, dass das erste Ausstellungsstück im Centro Garcia Lorca der 1929 fertiggestellte, surrealistische Film von Luis Buñuel und Salvador Dalí  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Der “Duende” des Weins

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Ein spannendes Thema: der Wein im Film

Der Film: ein Forum für den Wein
Der Film: ein Forum für den Wein

Über die vielfältigen Interaktionen von Wein und Kunst, sei es in der Literatur, in der Malerei oder in der Musik habe ich an dieser Stelle immer wieder versucht zu sprechen. Dabei ist leider eine Kunstform immer zu kurz gekommen: der Film. Selbst die grössten Kulturpessimisten zweifeln heute nicht mehr an, dass der Film einen wichtigen Beitrag zum künstlerischen Ausdruck unserer Gegenwart geliefert hat und weiterhin liefert. Filme werden in den Feuilletons grosser Zeitungen wie andere Kulturereignisse besprochen und analysiert. Wen wundert es da, dass sich auch der Film des Themas Wein angenommen hat. Einige schöne Beispiele fallen mir  sofort ein: die poetische Liebeserklärung an den kalifornischen Wein von Alexander Payne in seinem Film  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Ein spannendes Thema: der Wein im Film