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 Weinprobe beim Tag der Offenen Tür in den Geschäftsräumen von La Vineria
Immer wieder fallen Weinfreunde in unendlich lange Diskussionen über die Geruchs- und Geschmackseigenschaften eines Weins und jeder, der eine neue Nuance im Objekt der Begierde erschmeckt oder erriecht kommt sich wie ein wahrer Entdecker vor. Mehr als ein nettes Gesellschaftsspiel ist dies aber nicht, denn die Güte eines Weins hängt nicht von erspürten Brombeer-, Himbeer- und Kirsch-Tönen oder von Nuancen von Tabak, Thymian, Rosmarin oder Schokolade ab sondern eher von übergreifenden Eigenschaften. Warum müssen wir überhaupt über Wein reden? Reicht es nicht zu sagen „der schmeckt aber gut (oder noch schlimmer: er schmeckt lecker)!“ Nein und nochmals nein! …. bitte lesen Sie hier weiter: Was ist wirklich wichtig bei der Weinbeschreibung?
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 Gereifter Manchego Artesano, der perfekte Begleiter eines würzigen Rotweins aus Castilla-La Mancha
Es gibt keinen besseren Käse zu den herzhaften Weinen aus der D.O. La Mancha bzw. zu Weinen mit der Herkunftsbezeichnung „Vino de la Tierra de Castilla“, die aus der Tempranillo-Variante „Cencibel“ gekeltert werden, als den Queso Manchego. Er ist ein Schafsmilchkäse aus der Region, die sich über die weinproduzierenden Provinzen Cuenca, Ciudad Real, Toledo und Albacete erstreckt. Seine Geschichte reicht in graue Vorzeiten zurück. Wie der Wein ist auch der Käse heute unter einer Herkunftsbezeichnung geschützt. Danach darf er nur aus der Milch der sog. „Manchego-Schafe“ gemacht werden, einer sehr robusten Rasse, die es praktisch nur dort gibt. Zu seiner Herstellung ist die Verwendung sowohl von pasteurisierter als auch von roher Schafsmilch erlaubt. Wird Rohmilch (leche cruda) benutzt, darf sich der Käse Queso Manchego Artesano (handwerklich erzeugter Manchego-Käse) nennen. Man sollte auf keinen Fall vergessen, dass nur dieser “Artesano”-Käse das ganz besondere Terroir des Landes widerspiegelt. Das Weideland …. bitte lesen Sie hier weiter: Don Quijote liebte ihn auch: Queso Manchego
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 Wein wird global produziert und global getrunken
Die OIV, die Internationale Organisation für Rebe und Wein, hat komplexe statistische Daten zum Wein veröffentlicht. Im Folgenden möchte ich versuchen einiges davon darzustellen und eigene Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. Frankreich gilt, wie die Länder Italien und Spanien als die klassischen Weinländer in Europa. Erstaunlicherweise werden gerade dort die Weintrinker immer weniger. Nur noch 17 Prozent der Franzosen tranken 2010 regelmäßig Wein, fünf Jahre vorher waren es immerhin noch 21 Prozent. In Italien und Spanien verhält sich der rückläufige Weinkonsum tendenziell ganz ähnlich. Man kann in diesen Ländern beim Wein tatsächlich von einer Veränderung des Konsumverhaltens reden. Die Gründe dafür sind vermutlich vielschichtig. Ökonomische Krisen führen …. bitte lesen Sie hier weiter: Weltweite und verwirrende Weinstatistik
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 Erinnerung an das Ambiente bei einer Weinprobe zu zweit (Lithographie von Franz Teichel ca. 1845)
Bei Weinproben, die eine gewisse Objektivität erfordern, z.B. weil ein Wein unter mehreren Kandidaten für eine Veranstaltung ausgewählt werden soll, oder weil ein Händler die Wahl für die Aufnahme eines Weines in sein Sortiment treffen muss, sollte ohne Kenntnisse des Namens und der Vorgeschichte des Produkts verkostet werden. Die Erwartungshaltung des Weintrinkers kann das Genusserlebnis nämlich ganz wesentlich beeinflussen. Was haben Weinkritiker oder PR-Leute der Kellerei in ihrem Prospekt über den Wein im Glas gesagt oder veröffentlicht? Dieser Faktor spielt eine so große Rolle, dass bei professionellen Weinproben immer blind probiert wird: derjenige, der den Wein beurteilen soll, weiß nicht was für ein Wein das ist, d.h. er kann keine vorgefassten Meinungen mit ihm assoziieren, …. bitte lesen Sie hier weiter: Fehlender Spaßfaktor: Blindverkostungen
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 Für kurze Zeit – dafür jederzeit – griffbereit: Wein im Bücherregal
In einem vorangegangenen Blog (Gedanken zur Lagerfähigkeit von Weinen zuhause) hatte ich über die Weinreifung zuhause gesprochen. Daraufhin erhielt ich mehrere Nachfragen was denn tatsächlich die objektiven Parameter für eine gute Lagerung seien. Um dies zu beantworten glaube ich, dass es sinnvoll ist von zwei völlig unterschiedlichen “Lagerzielen” zu sprechen. Erstens, Weine, die man, gleichsam als Vorrat, einfach nur aufheben (lagern) möchte um sie zu einem späteren Zeitpunkt genußvoll zu trinken und zweitens, Weine, die während der Lagerung tatsächlich eine Flaschenreifung durchmachen sollen, die ihren Duft und Geschmack schließlich in himmlische Höhen treiben kann. Für die letztgenannten Weine sollte man in die Schaffung von mehr oder weniger professionellen Lagerbedingungen investieren (Faustregel: ein Viertel des „Jahresumsatzes“ an Wein – in € ausgedrückt – ist ein adäquates Investment in das Weinlager!). …. bitte lesen Sie hier weiter: Faustregeln zur Lagerung des Weins in der Wohnung
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 Mit Pillen gegen Allergien nach Weingenuss?
Immer wieder höre ich von Weinfreunden, die berichten, dass ihnen dieser oder jener Wein nicht bekommen würde. Sehr schnell fällt dann das Wort „Weinallergie“, aber ist dieser Begriff wirklich gerechtfertigt? Nicht jede Unverträglichkeit von Wein ist eine echte Allergie. Nach einer französischen Studie leiden etwa 0,2 Prozent aller Weintrinker unter der einen oder der anderen Nebenwirkung beim Genuss ihres Lieblingsgetränks. Die Universität Mainz hat allerdings ermittelt, dass unter den dort erfassten Studienteilnehmern in 7 % eine „Weinallergie“ berichtet wurde. Dazu ist zu sagen, …. bitte lesen Sie hier weiter: Allergisch gegen Wein?
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 Der Herbst (die Weinlese) von Francisco de Goya (Museo del Prado, Madrid)
Im Oktober und November wird vielerorts auf der Welt das s. g. “Erntedankfest” gefeiert. In Deutschland gibt es keine offiziell festgelegten Daten an denen gefeiert wird. In evangelischen Gemeinden ist es meist nach dem s. g. Michaelistag, dem 29. September, während Katholiken häufig erst nach dem 1. Sonntag im Oktober feiern. Jede Gemeinde ist frei ihr Erntedankfest individuell festzulegen, Die Kirchen schmücken ihr Inneres häufig mit den farbenfrohen, frischen Produkten des Landes. Erntedank ist aber nicht nur ein religiöses Fest, an dem Gott für eine gute und reichhaltige Ernte gedankt wird, sondern in vielen Gegenden auch ein durchaus weltliches Freudenfest.
In heidnischen Zeiten huldigte man den Feldgeistern und …. bitte lesen Sie hier weiter: Erntedankfeste
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 Jeder dieser Burgunder schmeckt anders – und nochmals anders bei farbiger Beleuchtung
Es wird niemanden wirklich verwundern, dass das Ambiente, in dem ein Wein genossen wird, eine erhebliche Rolle für die Qualität des Genusses spielt. Ein festlich gedeckter Tisch mit schönen Gläsern steigert die Erwartungshaltung. Aber auch stimmungsvolle Weinkeller in Kellereien, in denen womöglich Jahrhunderte alter Moder das Gefühl von Ewigkeit vermittelt, kann die Identifikation mit dem Inhalt des Glases fördern. Jeder Weingenießer wird sich ohne Schwierigkeiten ein Ambiente vorstellen können, in dem er seine besondere Stimulation bekommt Wein zu genießen. Das kann das Bistro um die Ecke, ein plüschiges Schlafzimmer, ein Picknick im Walde oder ein Frühschoppen in einem Ruderboot sein. Der Phantasie sind da überhaupt keine Grenzen gesetzt. …. bitte lesen Sie hier weiter: Wenig Objektivität bei der Weinbeurteilung in ungewohntem Licht
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 Nach der Reifung im Barrique folgt die ebenso wichtige Flaschenreifung
Schon beim Kauf eines Weines sollte man sich im klaren darüber sein wann man ihn denn trinken möchte. Ist er für eine kurz bevorstehende Gelegenheit gedacht ist die Frage der Lagerfähigkeit natürlich irrelevant. Soll er aber als Vorrat für späteren Genuss dienen …. bitte lesen Sie hier weiter: Gedanken zur Lagerfähigkeit von Weinen zuhause
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 Paternina Gran Reserva “Reserva Especial” 1968
In meinem anadalusischen Weinkeller, der zugegebenermaßen keine wirkliche Temperaturkonstanz garantiert, fand ich zwei Flaschen eines Weines, den ich vor einigen Jahren bei einem Weinhändler in Granada erstanden hatte. Es war ein 1968er Federico Paternina Gran Reserva, der als „Reserva Especial“ etikettiert war. Die erste Flasche war grauenvoll, die Farbe des Inhaltes war braun und der Duft, besser gesagt, der Gestank, glich dem eines Kuhstalls. Ohne zu probieren landete die Flüssigkeit im Ausguss. Enttäuscht öffnete ich die zweite Flasche, deren Korken schon brüchig zu werden begann. Zwar hatte die Farbe des insgesamt recht hellen Weins auch schon Brauntöne, aber am Rand des Glases schimmerten noch rote Ziegeltöne durch. Das Bukett entfaltete sich sofort: zarte Rauchnoten, feines Leder und eine Fülle von Bergkräutern. Am Gaumen fand sich die gleiche Aromatik, …. bitte lesen Sie hier weiter: Ein 44 Jahre alter Rioja begeistert mich
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