Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Die Seekarte des Jehuda Ben Zara

Dokument zum Ursprung der Seekarte des Jehuda Ben Zara aus der Bibliotheca Vaticana

Es war eine verlegerische Meisterleistung des Züricher Belser Verlages als er 1983 das Faksimile der “Seekarte des Iehuda Ben Zara” herausbrachte. Der Farbdruck basiert auf dem 1497 in Alexandria entstandenen Original, welches unter der Bezeichnung “Borgiano VII” in der Apostolischen Bibliothek des Vatikans archiviert ist. Es handelt sich um eine sog. Portolankarte, eine auf dem Pergament einer Schafshaut gezeichneten Karte des Mittelmeeres aus dem ausgehenden 15. Jahrhundert. Diese Karte hat mich seit meiner ersten Bekanntschaft mit ihr fasziniert. Eines Tages konnte ich das erwähnte Faksimilie bei einem schrulligen Schweizer Antiquar käuflich erwerben, ich ließ es in einen doppelseitigen  Glasrahmen fassen (die Rückseite des faksimilierten Pergaments enthält nämlich noch Original-Erläuterungen des Kartographen), und heute hängt es an der der Terrassentüre gegenüberliegenden Wand meines Zimmers in den Alpujarras.

 ….  bitte lesen Sie hier weiter: Die Seekarte des Jehuda Ben Zara

Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Speisen aus Wein – Anno 1890

Einband und Titelseite des “Universal-Lexikon der Kochkunst” (Reprint-Ausgabe)

Dank des Leipziger Reprint-Verlages ist allen deutschsprachigen Gastrosophen das grandiose „Universal-Lexikon der Kochkunst“ von 1890 wieder zugängig. Selbst sein Einband wurde weitgehend der Zeit der Originalausgabe angepasst. Dieses zweibändige Werk, mit zusammen weit über 1000 Seiten, ist für den Liebhaber der Gastronomiegeschichte eine Fundgrube sondergleichen mit praktischen Anleitungen und theoretischen Hintergründen zu Rezepten, die unsre Urgroßeltern geliebt und vielfach nachgekocht haben. Dabei sind wir aus zeitgenössischer Sicht manchmal erstaunt, wie modern und weltoffen sich auch schon die Küche unserer Vorfahren gelegentlich zeigen konnte. Andererseits läuft uns ein leichter Schauer von Gänsehaut über den Rücken, wenn wir uns in die monatlichen „Küchenzettel“, d. h. Vorschläge für Menüfolgen zu bestimmten Gelegenheiten, vertiefen.

 ….  bitte lesen Sie hier weiter: Speisen aus Wein – Anno 1890

Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Isabel del Olmo in Frankfurt: eine Europäerin aus Spanien.

Die spanischen Wähler haben sich vergangenen Sonntag kompromisslos zu Europa bekannt. Eurokritiker gab es nicht und auch Isabel del Olmo, die Geschäftsführerin von LA VINERIA, ist eine begeisterte Europäerin. Julia Lorenz, Journalistin der „Frankfurter Neue Presse“ hat am Tag vor der Wahl (24.05.2014) auf die Internationalität von Frankfurt hingewiesen und als leuchtendes Beispiel dafür

Bitte lesen Sie hier weiter: Isabel del Olmo in Frankfurt: eine Europäerin aus Spanien.

Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Spaniens Wappen: lebendige Geschichte

Das offizielle spanische Staatswappen

Das offizielle spanische Staatswappen

Jeder Spanienbesucher sollte es kennen. An den Grenzübergängen von Frankreich und Portugal, in den Flughäfen des Landes, an den Zollbüros von Seehäfen, an vielen öffentlichen Gebäuden und in der Nationalflagge sieht man das spanische Staatswappen (Escudo de España) . Wenn man einen Touristen allerdings fragt was darauf abgebildet ist, bekommt man – wie bei der Frage nach dem Aussehen eines 10-Euro-Scheins – meist ein Achselzucken zur Antwort. Dabei ist die Darstellung im spanischen Staatswappen die symbolisierte Geschichte des Landes in einer Nussschale.

Das Wappen zeigt zwei gekrönte Säulen zwischen denen sich das eigentliche Wappenschild befindet. Es sind die Säulen des Herkules an der Meerenge von Gibraltar (der Monte Hacho in Ceuta auf afrikanischer und der Felsen von Gibraltar auf spanischer Seite).  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Spaniens Wappen: lebendige Geschichte

Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Weltweite und verwirrende Weinstatistik

Die OIV, die Internationale Organisation für Rebe und Wein, hat komplexe statistische Daten zum Wein veröffentlicht. Im Folgenden möchte ich versuchen einiges davon darzustellen und eigene Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. Frankreich gilt, wie die Länder Italien und Spanien als die klassischen Weinländer in Europa. Erstaunlicherweise werden gerade dort die Weintrinker immer weniger. Nur noch 17 Prozent der Franzosen tranken 2010 regelmäßig Wein, fünf Jahre vorher waren es immerhin noch 21 Prozent. In Italien und Spanien verhält sich der rückläufige Weinkonsum tendenziell ganz ähnlich. Man kann in diesen Ländern beim Wein tatsächlich von einer Veränderung des Konsumverhaltens reden. Die Gründe dafür sind vermutlich vielschichtig. Ökonomische Krisen führen  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Weltweite und verwirrende Weinstatistik