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Trinkgenuss: die Emotion und das gewisse Etwas

Was in das leere Glas gefüllt werden wird, hängt letztlich vom Gefühlszustand und von der Erwartungshaltung des Konsumenten ab

Jeder Weinfreund kennt die Situation wo er am nächsten Morgen verspürt, dass er am vorangegangenen Abend etwas zu tief ins Glas geschaut hat. Gelegentlich kommen in solchen Momenten Selbstzweifel auf: warum trinkt man überhaupt? Dazu noch Alkohol, von dem uns die Mediziner immer wieder vor Augen führen, dass er in größeren Mengen ungesund und krankheitserregend sei. Aber das beeindruckt uns Weinfreunde nicht, denn wir trinken ihn ja nicht als Medizin für oder gegen etwas, sondern nehmen ihn ausschließlich als ein Genussmittel zu uns. Er schmeckt und regt Geist und Emotionen an, so dass die Welt noch ein kleines bisschen besser wird. Nicht nur wir Weinliebhaber argumentieren so, alle die irgendeine Form von Alkohol zu sich nehmen und nicht psychisch abhängig davon sind, sagen mehr oder weniger etwas Vergleichbares. Während das Ziel des Genusses bei jedem Individuum immer irgendwie ähnlich ist, sind die Wege dorthin sehr unterschiedlich.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Trinkgenuss: die Emotion und das gewisse Etwas

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Soul-Faktor: ein Parameter der Weinkritik?

Die Sicht auf die Seele verändert sich wie die die Wolken-Formationen.

Die Sicht auf die Seele eines Weins ist veränderbar wie  Wolken-Formationen.

Vor einiger Zeit habe ich mich an dieser Stelle über den geringen Lustgewinn bei Blindproben ausgelassen. Jetzt ist mir eine Weinklassifizierung  von Hendrik Thoma aufgefallen, die sehr gut meinen Widerwillen gegen derartige Veranstaltungen erklärt. Alles hängt nämlich mit den individuellen Vorlieben des Weintrinkers zusammen und diese werden wiederum bestimmt durch unendlich viele, scheinbare Nebensächlichkeiten. Uns allen geläufig gehören dazu die Variationen der Tageszeit, des Klimas, der sozialen Situation und der begleitenden Gaumenreize wie das Essen zu dem der Wein genossen wird.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Soul-Faktor: ein Parameter der Weinkritik?