Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Ökologischer Rebbau: bald am Ende?

In Mitteleuropa zu viele davon: Regenwolken

Man muss sich nur vergegenwärtigen wo der Wein herkommt um zu verstehen, dass er es im Norden Europas nicht leicht haben kann. In prähistorischer Zeit kelterten die Kaukasus-Bewohner irgendwo zwischen dem heutigen Georgien, Aserbaidschan und dem Irak den ersten Wein.  Zwar wissen wir nichts Genaues über das Klima in diesen Gegenden vor etwa 5.000 Jahren, aber eins dürfte klar sein: es war vermutlich wärmer als heute in Mitteleuropa. Die Existenz der Wüsten im Nahen Osten legt auch nahe, dass es dort Jahrtausende lang wenig geregnet hat. Wärme und geringe Feuchtigkeit schienen die Rebstöcke offenbar zu lieben. Was sie heute in unseren Breitengraden vorfinden ist ziemlich genau das Gegenteil: relative Kühle und viel Regen.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Ökologischer Rebbau: bald am Ende?

Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Eine Liebeserklärung an Galicien

Romanische Kirche in Allariz, dem Geburtsort von Alfons dem Weisen

Romanische Kirche in Allariz, dem Geburtsort von Alfons dem Weisen

Wenn die europäische Wetterkarte für kurze Momente auf dem abendlichen Bildschirm des Fernsehapparates erscheint, sieht man fast immer eine dunkle Wolkenanhäufung über dem äußersten Nordwestzipfel Spaniens. Dort liegt Galicien, jener grüne Landstrich wo der Regen tatsächlich einen wesentlichen Teil des alltäglichen Lebens darstellt. In dieser Region war ich kürzlich im Januar für eine ganze Woche und habe gelernt das besondere Klima dieses Landes zu lieben. Es ist, selbst im Winter, feucht und warm. Die Palmen am Wegesrand sowie Zitronen- und Orangenbäume zeigen es an. Die spektakulären Aussichten auf die sog. „Rias“, tiefe Buchten, wie Einschnitte in das Land, gehören zum landschaftlich schönsten, was ich kenne. Nicht zu vergessen,  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Eine Liebeserklärung an Galicien

Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Der Januskopf unter den Schädlingen: Botrytis cinerea

Im Fachjargon nennt man sie auch „Rohfäule“ und meint damit den Schimmelpilz Botrytis cinera (Grauschimmel), der bei nasser Witterung die Beeren von noch nicht ausgereiften Trauben befallen kann. Auch verletzte Trauben, wie dies z.B. durch Hagelschlag oder den sog. „Sauerwurmfraß“ (dabei handelt es sich um die zweite Generation des sog.„Traubenwicklers“, einer häufigen Mottenart im Rebgarten) passieren kann, sind sehr empfindlich für den Grauschimmel. Das Resultat eines Botrytisbefalls kann verheerend sein: die Trauben werden weich und beginnen zu faulen. Bei anhaltendem Regen werden sie schließlich regelrecht ausgewaschen, d.h. sie verlieren Zucker und Extrakte; der resultierende Wein ist dann von minderer QualitätDemgegenüber kann in seltenen Fällen der gleiche Schimmelpilz (botrytis cinerea) bei ebenfalls feuchtem aber warmem Herbstwetter auf bereits reifen Trauben wahre geschmackliche Wunder vollbringen. Es entstehen nämlich Löcher und Risse  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Der Januskopf unter den Schädlingen: Botrytis cinerea