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Das französische Vorbild in der Weinkultur

Hohe Qualität, lange Lagerfähigkeit ohne Schwefeldioxyd?Unter den drei Handvoll großen und bedeutenden Rebsorten dieser Welt sind beinahe die Hälfte französischen Ursprungs. Während man die spanische Tempranillo, die italienische Sangiovese oder die amerikanische Zinfandel außerhalb ihrer Landesgrenzen nur sehr selten antrifft, werden französische Sorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot, Pinot Noir, Syrah, Chardonnay, Viognier oder Sauvignon Blanc so gut wie überall auf der Welt angebaut. Sie sind geradezu zum Synonym für „internationale Rebsorten“ geworden. Gibt es eine plausible Erklärung dafür? Es kann eigentlich nicht sein, dass die klimatischen oder geologischen Voraussetzungen für nichtfranzösische Rebstöcke so anders sind, dass sie fast nirgendwo auf der Welt eine neue Heimat finden könnten. Vielleicht kommt man dem Phänomen der Dominanz gallischer Sorten über einen Blick auf die Kulturgeschichte etwas näher.

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Weltweite und verwirrende Weinstatistik

Die OIV, die Internationale Organisation für Rebe und Wein, hat komplexe statistische Daten zum Wein veröffentlicht. Im Folgenden möchte ich versuchen einiges davon darzustellen und eigene Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. Frankreich gilt, wie die Länder Italien und Spanien als die klassischen Weinländer in Europa. Erstaunlicherweise werden gerade dort die Weintrinker immer weniger. Nur noch 17 Prozent der Franzosen tranken 2010 regelmäßig Wein, fünf Jahre vorher waren es immerhin noch 21 Prozent. In Italien und Spanien verhält sich der rückläufige Weinkonsum tendenziell ganz ähnlich. Man kann in diesen Ländern beim Wein tatsächlich von einer Veränderung des Konsumverhaltens reden. Die Gründe dafür sind vermutlich vielschichtig. Ökonomische Krisen führen  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Weltweite und verwirrende Weinstatistik

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Die ProWein 2012 und die deutsche Importstatistik

Isabel del Olmo & Peter Hilgard auf der ProWein 2012

Isabel del Olmo & Peter Hilgard auf der ProWein 2012

In den Düsseldorfer Messehallen herrschte zwischen dem 4. und 6. März mal wieder Hochbetrieb. Im Pavillion der spanischen Aussenhandelsorganisation ICEX drängten sich die Besucher und viele von ihnen schauten auch am Stand unserer Bodega Los Barrancos vorbei, wo meine Frau und ich sich bemühten ein wenig von dem Geist und der Emotion, die hinter der Kellerei und der Lagenbezeichnung „Contraviesa-Alpujarra“ steckt, zu vermitteln. In den seltenen Pausen haben wir uns bei den Kollegen anderer spanischer Kellereien umgesehen und deren Produkte verkostet und besprochen. Einiges davon werden die Kunden von La Vineria in den nächsten Monaten in unserem Sortiment finden und verkosten können. Mein persönliches Fazit der drei Messetage: trotz ökonomischer Krise ist die Dynamik der Weinkultur in Spanien so ungebrochen wie eh und je und der deutsche Markt profitiert davon in hohem Maße. Das reflektieren auch die nachfolgenden statistischen Daten.

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Michel de Montaigne und unsere Trinkgewohnheiten

Denke ich an Michel de Montaigne sehe ich den berühmten Turm im Schloß Montaigne im Perigord mit dem Arbeitszimmer und der Bibliothek des Meisters vor mir, in dem mir einst beim Besuch ein metapysischer Schauer angesichts der Würde dieses Ortes über den Rücken lief. Aber ich denke auch an Montaignes Beziehungen zum Wein, den er ja selbst um das Schloß angepflanzt hatte und aus vollem Herzen genoß. Der große Kenner der menschlichen Psyche  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Michel de Montaigne und unsere Trinkgewohnheiten