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Ein Gassenhauer: der Gefangenenchor aus Nabucco

Das Bühnenbild: vor der Mailänder Scala 1848, dem Ort der Uraufführung des “Nabucco”.

Seit der Änderung der Zahlungsmodalitäten für das Öffentlich Rechtliche Fernsehen wurde viel gelästert über die seichten Unterhaltungsinhalte des Showgewerbes auf den Bildschirmen und die Blutlachen, die man durchqueren musste um in den Sektionssaal der Pathologie zu gelangen, wo man das letzte Geheimnis des Krimis erfuhr. Ist das den monatlichen Pflichtbeitrag, den jeder Bürger zu entrichten hat, tatsächlich wert? Das natürlich nicht – denn das kann man auf den Privatsendern zur Genüge gratis haben. Aber es gibt auch anderes im Fernsehen, was mit Geld kaum aufzuwiegen ist. Dabei rede ich von meinen beiden Favoriten-Sendern „arte“ und „3sat“. Ich muss den beteiligten europäischen Fernsehanstalten höchstes Lob für ihre Programmgestaltung aussprechen: hier werde ich häufig Zeuge des gegenwärtigen, hochrangigen europäischen Kulturschaffens und ziehe daraus eine enorme Befriedigung und gelegentlich auch Begeisterung, wie kürzlich, am 26.08.2017 auf „arte“, bei der Aufzeichnung des „Nabucco“ von Verdi aus der Arena von Verona. Die Neuinszenierung des gebürtigen Strassburgers Armand Bernard, als Regisseur tätig in der ganzen Welt, war für sich genommen, denke ich, ein kleines Meisterwerk.

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Die Musik von Martha Argerich und Mischa Maisky

Was passiert, wenn zwei Ausnahmekünstler ihre vier Jahrzehnte währende musikalische und persönliche Freundschaft auf einer gemeinsamen Konzerttournee zelebrieren? Für Musikfreunde, die sich dazu am 8. März 2016 im großen Saal der Frankfurter Alten Oper zusammengefunden hatten geriet die Begegnung mit dem Cellisten Mischa Maisky und der Pianistin Martha Argerich zu einer kammermusikalischen Sternstunde. Drei Sonaten für Cello und Klavier standen auf dem Programm: Schuberts „Arpeggione-Sonate“ (a-Moll D 821), Beethovens Sonate in g-Moll op.5 Nr. 2 und César Francks A-Dur-Sonate.

Die Geschichte der Stücke von Schubert und Franck ist insofern interessant, als beide ursprünglich für andere Saiteninstrumente geschrieben wurden.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Die Musik von Martha Argerich und Mischa Maisky

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Beethoven im Corral del Carbón

Beethoven mit spanischem Akzent: Klaviersonaten in Granadas Corral del Carbón

Beethoven mit spanischem Akzent: Programmheft der Klaviersonaten in Granadas Corral del Carbón

Mitten in der Stadt Granada, ein Katzensprung von der Kathedrale entfernt, liegt das älteste Gebäude der Stadt aus maurischen Zeiten: der „Corral del Carbón“, eine Karawanserei aus dem 14. Jahrhundert. Hier wechselten  in muslimischen Zeiten verschiedenste Waren  ihre Besitzer, zuletzt, wie der Name andeutet, waren es die Kohlehändler, die hier ihren schwarzen Brennstoff feilboten. Heute ist der Innenhof dieses Ortes, dessen filigrane maurische Ästhetik den Besucher bezaubert, Schauplatz von kleinen Kammerkonzerten während des Internationalen Musik- und Tanzsommerfestivals in Granada, einer der bedeutendsten europäischen Kulturveranstaltungen südlich der Pyrenäen.  Unter der Überschrift „Beethoven – mit spanischem Akzent“  haben neun herausragende  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Beethoven im Corral del Carbón