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Muss es zum Essen immer Wein sein?

Limonaden- oder Saft-Verkostung statt Weinproben?

Viele von uns Weinfreunden würden die Frage ob man auf jeden Fall Wein zum Essen trinken sollte ohne zu zögern mit einem völlig überzeugtem „Ja“ beantworten. Aber wer so denkt, lebt vielleicht nicht mehr ganz in der Gegenwart, denn da hat er oder sie offensichtlich einen allgemeinen Trend in der internationalen Gastronomie verpasst. Es ist nicht so, dass sich einige Küchenkünstler dias ausgedacht haben, nein, es sind die Gäste, die nach Wein-Alternativen beim Essen verlangen . Folglich wird das Thema auch von allen Print-Medien begierig aufgegriffen und begeisterte „Softdrink-Jounalisten“  schwärmen in den gleichen Tönen wie einst beim Wein von Apfelsaft mit Fichtensprossenöl oder Soda mit frischen Beeren (Zeit-Magazin, taz, Süddeutsche Zeitung, Frankurter Allgemeine, Spiegel, essen und trinken).  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Muss es zum Essen immer Wein sein?

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Was die Deutschen trinken

Über die Kultivierung des Durstes habe ich an dieser Stelle schon einmal geschrieben. In dieser Thematik liegt unsere Liebe zum Wein verborgen. Aber der Wein stellt naturgemäß nur einen kleinen Anteil zur Befriedigung unseres Flüssigkeitsbedarfes dar. Welche Getränke nehmen wir sonst noch in größeren Mengen zu uns? Der bekannte Getränkejournalist Michael Breitenacher hat Daten zum Getränkekonsum der Deutschen aus den verschiedensten öffentlich zugänglichen Quellen zusammengestellt. Seine Tabelle wurde kürzlich in der im Meininger-Verlag erschienenen „Weinwirtschaft“ (11;6, 2015) veröffentlicht. Diese Zahlen bergen eigentlich kein Geheimnis und wenn man aus seinen eigenen Trinkerfahrungen auf die Gesamtheit von 80 Millionen Deutschen hochrechnet, kommt man tatsächlich mehr oder weniger auf die Zahlen Breitenachers. Der gesamte Getränkekonsum betrug im Jahr 2014 in Deutschland geschätzte 761 Liter pro Person. Das sind wenig mehr als 2 Liter am Tag pro Person, eine Zahl, die in der gleichen Größenordnung auch von Ernährungswissenschaftlern als täglicher Flüssigkeitsmindestbedarf angegeben wird.

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