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Eine Freundschaft: de Falla und Zuloaga

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Ausstellungsprospekt

Die militärische Niederlage Spaniens im Jahr 1898 im Krieg gegen die Vereinigten Staaten mit dem territorialen Verlust von Cuba, Guam, Puerto Rico und den Philippinen, stürzte das Land in eine schwere moralische, gesellschaftliche und politische Krise: das einstige Weltreich, in dem die Sonne nie unterging, war für immer verloren und das Selbstbewusstsein der Spanier im Mark getroffen. In dieser verzweifelten Situation schlossen sich einige Schriftsteller zur Gruppe 98 zusammen. Ihr gemeinsames Ziel war u.a. eine neue Sichtweise auf ihr Heimatland zu erreichen; das falsche, offizielle Spanien, sollte durch das einsame, arme aber geistig reiche Spanien, wie es sich im staubigen und verwahrlosten Kastilien und in der Mancha darstellte, ersetzt werden. Die literarischen Protagonisten der Bewegung waren Azorin, Ramón Maria del Valle-Inclán, Antonio Machado, Pio Baroja, Miguel Unamuno und eigentlich auch José Ortega y Gasset. Sie werden heute zu den größten spanischsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts gezählt. Auch andere Künstler, die 1889 in ihren frühen 20igern waren, haben die Ideen der Literaten aufgegriffen und zweien davon, die trotz vieler persönlicher Gegensätze, gute künstlerische Freunde wurden, war eine Ausstellung im Palast Karls V. auf der Alhambra in Granada gewidmet: dem Komponisten Manuel de Falla und dem Maler Ignacio Zuloaga.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Eine Freundschaft: de Falla und Zuloaga

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Barenboim, Wagner und die Alhambra

Die Alhambra in Granada

Die Alhambra in Granada

“Die schönen Tage in Aranjuez sind nun zu Ende” Mir geht es wie Schillers “Don Carlos”: der Ernst des Lebens ruft mich von den Opuntien zurück ins kühle und regnerische Klima. Aber ein paar schöne Erinnerungen bleiben, u.a. die folgende:

Der verehrte Cees Nooteboom (gerade 80 geworden!) hat den Renaissance-Palast Karls V. auf dem Alhambra-Hügel in Granada „einen der schönsten offenen Räume, die ich kenne“ genannt (Der Umweg nach Santiago, Suhrkamp Verlag, Frankfurt, 1992). Obwohl ich nicht so viel gereist bin wie der große Niederländer teile ich diese Meinung  ich voll und ganz, insbesondere wenn in der formvollendeten,  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Barenboim, Wagner und die Alhambra

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Das “Weintor” und die Weine aus Granada

Wilhelm Hamm, einer der angesehendsten Weinbauingenieure des vergangenen Jahrhunderts, schrieb in seinem 1865 erschienenen Werk “Das Weinbuch” im Spanien-Kapitel: “Die Hügel rings um Granada eignen sich trefflich zum Weinbau, aber er wird so nachlässig betrieben, daß sie nur ganz schlechtes Zeug liefern. Wo man sich in sehr seltenen Fällen einige Mühe giebt, da wird

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