Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Wo ist der spanische Pinot Noir?

Hauptdarsteller im Film: Wein

Burgunder sind kein Vorbild für den spanischen Weingeschmack

Die Titelfrage kann man nur mit „so gut wie nicht existent“ beantworten. Warum wird eine der charaktervollsten und weltweit verbreiteten Rebsorten in Spanien so vernachlässigt? Das dafür immer wieder angeschuldigte Klima kann es nicht sein. Spanien ist, nach der Schweiz, das höchstgelegene Land Europas und es finden sich ausreichend „cool climate“-Zonen in denen der Pinot Noir gute Wachstumsvoraussetzungen hätte. Sogar kalkhaltige Böden, die Lieblingsstandorte des Pinot Noir, sind dort vorhanden. Was also ist der wahre Grund für die stiefmütterliche Behandlung dieser Rebsorte?  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Wo ist der spanische Pinot Noir?

Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Alterspyramide und die Weinblase

Nach der Reifung im Barrique folgt die ebenso wichtige Flaschenreifung

Volle Fässer: wird am Bedarf vorbei produziert?

Die sog. Alterspyramide ist eine graphische Darstellung der Altersstruktur der männlichen und weiblichen Mitglieder einer Bevölkerungsgruppe. Der Begriff entstand am Beginn des 20. Jahrhunderts, als die Verteilung des Alters der deutschen Bevölkerung tatsächlich noch pyramidenförmig war. Dies bedeutete, dass die jungen Menschen die Basis und zahlenmäßig die große Mehrheit der Bevölkerung darstellten. Je älter die Menschen wurden, desto weniger gab es von ihnen, daher wurde die Pyramide nach oben immer enger. Die Graphik sagte etwas über die Geburtenrate, die Sterberate und schließlich die Lebenserwartung der Gruppe aus. Heute ist die Pyramide durch die Form einer Urne ersetzt worden, was besagt, dass es verhältnismäßig weniger Junge als Älteren gibt, die für den Bauch der Urne verantwortlich sind. Tatsächlich prognostiziert die Statistik für das Jahr 2050 doppelt so viele  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Alterspyramide und die Weinblase

Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

David Helfgott life in Wien

Die beiden Steinway-Flügel auf denen Rhodri Clarke und David Helfgott im Wiener Musikverein das 3. Klavierkonzert von Rachmaninoff spielten.

Nachdem ich den Film von Cosima Lange gesehen und an dieser Stelle darüber berichtet hatte, ist mir David Helfgott nicht mehr aus dem Sinn gegangen. Ich wollte ihn unbedingt persönlich auf dem Podium sehen und seine Musik direkt im Original hören. Am 10. April 2017 war es dann endlich soweit: im altehrwürdigen Wiener Musikverein sollte Helfgott anlässlich seines 70sten Geburtstages ein Konzert geben. Auf dem Programm standen Frédéric Chopins g-moll Ballade Nr. 1 sowie die Konzertetüde Nr. 3, die Ballade Nr. 2 in h-moll und das grandiose impressionistische Stück „Les Jeux d´Eau de la Villa d´Este“, alle drei von von Franz Liszt. Nach der Pause kam dann das für Helfgott schicksalhafte „Rach 3“ (Rachmaninoffs 3. Klavierkonzert, d-moll) in der Version für zwei Klaviere. Den Orchesterpart spielte der Engländer Rhodri Clarke, ein seit langem bewährter Partner von Helfgott.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: David Helfgott life in Wien

Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Nonseum: ein 3-Sterne Lachmuseum im Weinviertel

Zwei Hüte mit Henkel bzw. Trägern, die u.a. das Abheben beim Grüßen erleichtern sollen.

„Sorgsam losgelöst vom Nützlichkeitsdenken des Alltags zeigt der Verein zur Verwertung von Gedankenüberschüssen (VVG) in diesem weltweit einzigartigen Museum 487,3 grenzgeniale Erfindungen, die wir auch nicht brauchen.“. Mit diesen Worten führt uns die Internetseite des “Nonseum” im niederösterreichischen Herrenbaumgarten in die Philosophie eines der lustigsten Museen Europas ein. Gäbe es dort etwas zu essen würde ich ihm drei Sterne (nach Michelin-Definition: eine Reise wert!) geben. Noch dazu weil es mitten im Weinviertel liegt. In den sog. „Kellergassen“ seiner Dörfer haben sich viele junge, ambitionierte Winzer an eine Überarbeitung der  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Nonseum: ein 3-Sterne Lachmuseum im Weinviertel

Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Veganismus: Diät oder Weltanschaung?

Wunderbare Natur: Mandelblüte vor den Schneebergen im Februar 2017 in den Alpujarras

Ein mir unerklärliches Phänomen ist die offensichtliche Unkenntnis über die Grundprinzipien der menschlichen Ernährung. Die Wissenschaft redet über schwarze Löcher im Universum, das menschliche Genom, die molekularen Ursachen von Krankheiten u.s.w., u.s.w. Aber eines ist bis heute so unklar wie eh und je: die adäquate Zusammensetzung der Nahrung für den Menschen. Zwar haben die Forscher auf diesem Gebiet ein enormes Faktenmaterial zusammengetragen, aber über die Relevanz all dieser unzähligen Wissensbrocken für das kulinarische Glück des Menschen ist sehr wenig bekannt, wenn man von der reinen Mangelernährung einmal absieht. Über Ernährung kann sich jeder auslassen und sogar „gesicherte Erkenntnisse“ bei feuilletonistischen Ausschweifungen in der Laienpresse ungeahndet außer Acht lassen. Bei näherer Betrachtung komme ich zu dem zwingenden Schluss, dass Nahrungsaufnahme sehr viel mit Religion gemein hat. In beiden Bereichen spielt der Glaube eine ganz ausschlaggebende Rolle. Wie in den Religionen scheint mir auch im Bereich der Ernährung die Intelligenz des Menschen der ärgste Feind des Glaubens an die Lehrmeinung zu sein.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Veganismus: Diät oder Weltanschaung?