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Andalusischer Kaviar aus Riofrío

Kaviar4Wenn man auf der Autobahn von Málaga nach Granada fährt, kommt man bei dem Städtchen Loja an dem kleinen Dörfchen Riofrío vorbei. Dort gab es schon immer eine berühmte Forellenzucht und viele Reisende haben zur Mittagszeit angehalten und sich in den einschlägigen Restaurants am Geschmack der frischen Fische begeistert. Hier ist die Heimat einer, ansonsten ausgestorbenen und sehr schmackhaften, autochthonen andalusischen Forellenart namens Acipenser Naccari. Wer Forellen züchten kann, kann vielleicht auch das Gleiche mit Stören tun. Gedacht, getan: nachdem man am Kaspischen Meer Zuchtkenntnisse erworben und einige vom Aussterben bedrohte Störe nach Andalusien gebracht hatte, wurde aus der ehemaligen Forellenfarm die Riofrio Caviar S.L.

Als sog. „anadrome Wanderfische“ ziehen die Störe zum Laichen ins Süßwasser, d.h. sie können auch in Süßwasser sehr gut leben und das frische Wasser aus der Sierra de Loja schafft in Riofrío beste Lebensbedingungen für die Tiere.   ….  bitte lesen Sie hier weiter: Andalusischer Kaviar aus Riofrío

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Dry Martini – eine kleine Hommage an den Vermouth

Zwei Marken für den Dry Martini

Zwei Marken für den Dry Martini

Im Schatten des weltweiten Gin-Booms taucht auch ein Cocktail-Klassiker wieder aus der Versenkung auf: der Dry Martini mit 5 Teilen Gin, einem Teil Wermut und einer Olive und das Ganze über reichlich Eis serviert. Als ich in den Jugendjahren meiner wissenschaftlichen Tätigkeit in den USA weilte und abends zu meinen Arbeitskollegen eingeladen wurde, begann das Abendendessen meist mit einem Dry Martini, wobei der Gastgeber darauf bedacht war, den Vermouth-Anteil so gering wie möglich zu halten. Das führte unweigerlich dazu, dass das Essen immer schmeckte, unabhängig von seiner Zusammensetzung!  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Dry Martini – eine kleine Hommage an den Vermouth

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Tausend Jahre Apokalypse – eine Betrachtung

Bilder aus der Handschrift des Beatus von Liebana

Bilder aus der Handschrift des Beatus von Liebana

Auf einer meiner Reisen durch die Regionen Spaniens traf ich in Kantabrien auf den Namen des Beatus von Liebana. Sein Wirken liegt so lange zurück (8. Jahrhundert), dass die heutigen Lexika ihn schon nicht mehr erwähnen. In seinem großartigen Reisebuch „Umweg nach Santiago” ist  Cees Nooteboom ihm auch begegnet. Im Schatten der schroffen Felsen um die Picos de Europa liegt der Ort Liebana. Dort war Beatus Abt des Klosters Santo Toribio und hatte einen Kommentar zur Offenbarung des Johannes, der s.g. „Apokalypse”, geschrieben. Noch im gleichen Jahrhundert haben fromme Mönche dieses Werk illustriert und es damit zu einem Kunstwerk von unschätzbarem Wert gemacht. Kein Wunder, dass es sich heute in verschlossenen Schränken der Klosterbibliothek befindet.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Tausend Jahre Apokalypse – eine Betrachtung

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Fettreiche mediterrane Ernährung schadet nicht*

Mediterranes Gemüse mit Zitrone

Mediterranes Gemüse mit Zitrone

Die Ernährungswissenschaft geht heute fest davon aus, dass die Verminderung des Fettkonsums einen wichtigen Schlüssel zu einer Gewichtsreduktion bei Übergewichtigen darstellt. Im Umkehrschluss wird angenommen, dass übermäßige Fettzufuhr eine der Ursachen der sog. Adipositas (Fettsucht) ist. Selbst die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt fettreduziertes Essen zur Gewichtskontrolle. Diesen Empfehlungen liegt die Vorstellung zu Grunde, dass jede Art von Fett beim Menschen über ein erhebliches Übergewichtspotential verfügt. Diese Stigmatisierung des Fettes führte in der Vergangenheit zum verstärkten Gebrauch von industrieller, fettreduzierter Fertignahrung, dem sog. „junk food“,  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Fettreiche mediterrane Ernährung schadet nicht*

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Eine Meinung zum Brexit

halber Union-Jack für ein geteiltes Land

halber Union-Jack für ein geteiltes Land

Als ich am Freitag, dem 24. Juni morgens das Ergebnis des Europa-Referendums in Großbritannien aus dem Radio erfuhr, war mein erster Gedanke, dass sich am Wahltag eine Nation selbst die Erlaubnis zum kollektiven Selbstmord gegeben hatte. Ich konnte nicht fassen, dass sich eine Mehrheit der sonst so rational veranlagten Briten gefunden hatte für die romantischen Vorstellungen einiger Populisten. Ich war im wahrsten Sinne des Wortes zur Sprachlosigkeit verdammt. Was mir allerdings schnell klar wurde, war, dass die direkte Demokratie mit dem Volksentscheid über den Verbleib des Landes in der Europäischen Union offenbar an ihre Grenzen gekommen war. Noch am Tage vor der Abstimmung waren angeblich über 10 % aller Wahlberechtigten unentschieden wohin sie ihr Kreuzchen setzen sollten. Dies kann doch nur bedeuten, dass vermutlich 4 Millionen Menschen überhaupt nicht verstanden hatten, dass es um eine Schicksalsentscheidung für ihr Vaterland ging. Wie wäre sie ausgegangen wenn die Leute informiert gewesen wären? Darf man das Ergebnis eines derartigen Referendums überhaupt ernst nehmen?  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Eine Meinung zum Brexit