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Isabel del Olmo nimmt die Urkunden auf der BioFach 2018 in Nürnberg entgegen

Auf der Welt größten Messe für Bio-Lebensmittel und -Getränke, der BIOFACH 2018, in Nürnberg sind unsere Weine

Corral de Castro 2013

und

Loma de los Felipes 2014

am 15.02.18 mit je einer Goldmedaille von Mundus Vini ausgezeichnet worden. Wir freuen uns, in aller Bescheidenheit, über diese Anerkennung unserer Bemühungen exzellenten Wein zu machen.

Isabel del Olmo & Peter Hilgard

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Endlich bewegt sich etwas bei den Weißweinen der Rioja!

Auch am Ebro gab es 2012 weniger Trauben

Der Ebro fließt durch das Herz der Rioja

Seit den Tagen des ersten Booms in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts haben sich die Weingüter und deren Winzer in der Rioja  voll und ganz dem jeweils herrschenden Publikumsgeschmack verschrieben. Damals war es die Rotwein-Stilistik von Bordeaux, der man nacheifern musste, nachdem die Rebgärten an der Gironde fast vollständig der Reblaus zum Opfer gefallen waren und französische Händler Ersatz jenseits der Pyrenäen suchten. Lange später kam irgendwann Robert Parker und propagierte einen fruchtig-saftigen und Tannin-betonten Stil. Man folgte bereitwillig, denn Parker-Punkte versprachen ja gute Umsätze.
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Bio-, Öko- und biodynamisch. Was sind die Unterschiede beim Wein?

Okologischer Rebbau: Cerro de la Retama (Bodega Los Barrancos) auf ca. 1.300 m.ü.M. in Andalusien.

Das Thema „Bioweine“ scheinen weder die Winzer, noch die Weinhändler und schon gar nicht die Konsumenten, leidenschaftslos diskutieren zu können. Im Folgenden will ich versuchen einige der Gründe für die verschiedenen kontroversen Argumente zu benennen. Das Präfix „Bio-“ (bios = griechisch: Leben) bezieht sich auf das Wort Biologie, was so viel wie die Lehre vom Lebendigen bedeutet und sowohl Mensch und Tier sowie die Pflanzenwelt einschließt. Das Adjektiv „biologisch“ bezeichnet entsprechend alles was zur Biologie gehört. Alleine diese kurze Etymologie des Wortes „biologisch“ entlarvt seine begriffliche Verschwommenheit und das Wort Biowein bleibt gar völlig inhaltsleer und darüber hinaus ein Pleonasmus, denn selbstverständlich ist jeder aus Weintrauben gekelterte Wein ein biologisches Produkt, also ein Bio-wein.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Bio-, Öko- und biodynamisch. Was sind die Unterschiede beim Wein?

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Trinkgenuss: die Emotion und das gewisse Etwas

Was in das leere Glas gefüllt werden wird, hängt letztlich vom Gefühlszustand und von der Erwartungshaltung des Konsumenten ab

Jeder Weinfreund kennt die Situation wo er am nächsten Morgen verspürt, dass er am vorangegangenen Abend etwas zu tief ins Glas geschaut hat. Gelegentlich kommen in solchen Momenten Selbstzweifel auf: warum trinkt man überhaupt? Dazu noch Alkohol, von dem uns die Mediziner immer wieder vor Augen führen, dass er in größeren Mengen ungesund und krankheitserregend sei. Aber das beeindruckt uns Weinfreunde nicht, denn wir trinken ihn ja nicht als Medizin für oder gegen etwas, sondern nehmen ihn ausschließlich als ein Genussmittel zu uns. Er schmeckt und regt Geist und Emotionen an, so dass die Welt noch ein kleines bisschen besser wird. Nicht nur wir Weinliebhaber argumentieren so, alle die irgendeine Form von Alkohol zu sich nehmen und nicht psychisch abhängig davon sind, sagen mehr oder weniger etwas Vergleichbares. Während das Ziel des Genusses bei jedem Individuum immer irgendwie ähnlich ist, sind die Wege dorthin sehr unterschiedlich.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Trinkgenuss: die Emotion und das gewisse Etwas

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Zertifizierter Genuss: galicische Miesmuscheln

Regenwetter über Muschelbänken (bateas) im Ria de Arousa (Galicien)

Gastrosnobs nennen sie überheblich die Auster der Armen. Gemeint ist die Miesmuschel oder auch Pfahlmuschel genannt, jene weiche und fleischige Meeresfrucht, die sich – tatsächlich austernähnlich – hinter zwei spiegelbildlich über einander liegenden, schwärzlich und perlmuttartig glänzenden Kalkschalen versteckt. In einem belgischen Restaurant habe ich auch gesehen, dass rohe Miesmuscheln in ihrer einen Schalenhälfte, dekorativ auf gestoßenem Eis und mit einer Zitronenhälfte drapiert, wie Austern serviert und konsumiert wurden („moules parquées“). Die entlang den europäischen Meeresküsten an Steinen und Pfählen haftenden Mollusken (Weichtiere) in Schale galten bei den Meeresanrainern schon immer als Volksnahrungsmittel.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Zertifizierter Genuss: galicische Miesmuscheln