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Was ist denn eigentlich “Gastrosophie”?

Lebenslust à la Tizian: Das Bacchanal von Andros

Im heutigen Sprachgebrauch wird das Wort „Gastrosophie“ gelegentlich synonym mit „Gastronomie“ gebraucht. Das ist nicht ganz richtig; schon die Bedeutung der griechischen Urspungsworte gibt Auskunft über ihre Inhalte. Gaster, der Bauch und sophia, die Weisheit, bedeuten Erkenntnisse über das Essen (im weitesten Sinne die Essenswissenschaft). Demgegenüber steht gaster und nomos, das Gesetz, als fixe Zusammensetzung des Essens (Kochen nach Rezept). Das eine macht man mit dem Kopf, das andere mit dem Kochlöffel. Der einstige Breslauer Theaterdirektor und Schriftsteller Friedrich Christian Eugen Baron von Vaerst veröffentlichte im Jahre 1851 das Buch „Gastrosophie oder die Lehre von den Freuden der Tafel“. Darin teilte er die Freunde des guten Essens in drei Kategorien ein: den Gourmand, den Gourmet und den Gastrosophen und beschrieb diese folgendermaßen:  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Was ist denn eigentlich “Gastrosophie”?

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Ein gastronomisches Highlight: “El Baret de Miquel Ruiz”

Erlebnisreiche Küche: “El Baret de Miquel Ruiz” in Denia (Costa Blanca)

Einst führte er, irgendwo an der Costa Blanca, ein Michelin-besterntes Restaurant, bis ihn der ganze Touristen-Rummel und Gastro-Snobismus abzustoßen begann und Miquel Ruiz nach persönlich attraktiven gastronomischen Alternativen Ausschau hielt. Eine kleine Bar in Denia sollte die Erfüllung seiner Vorstellungen bringen. Im Schatten der 800 Jahre alten Maurenburg und in unmittelbarer Nähe der Markthalle des Ortes liegt heute in der unscheinbaren Carrer Historiador Palau Nr. 1 „El Baret de Miquel Ruiz“. Das Wort “Baret” stellt, auf valenciano die Verkleinerungsform von “Bar” dar. Die Innendekoration erinnert an die Ästhetik der 70iger Jahre: bunt und etwas schrill. Platz findet man heutzutage nur, wenn man reserviert hat und das geht ausschließlich übers Internet und mit einer potentiellen Wartezeit von ca. drei Monaten. Aber es lohnt sich!  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Ein gastronomisches Highlight: “El Baret de Miquel Ruiz”

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Muss es zum Essen immer Wein sein?

Limonaden- oder Saft-Verkostung statt Weinproben?

Viele von uns Weinfreunden würden die Frage ob man auf jeden Fall Wein zum Essen trinken sollte ohne zu zögern mit einem völlig überzeugtem „Ja“ beantworten. Aber wer so denkt, lebt vielleicht nicht mehr ganz in der Gegenwart, denn da hat er oder sie offensichtlich einen allgemeinen Trend in der internationalen Gastronomie verpasst. Es ist nicht so, dass sich einige Küchenkünstler dias ausgedacht haben, nein, es sind die Gäste, die nach Wein-Alternativen beim Essen verlangen . Folglich wird das Thema auch von allen Print-Medien begierig aufgegriffen und begeisterte „Softdrink-Jounalisten“  schwärmen in den gleichen Tönen wie einst beim Wein von Apfelsaft mit Fichtensprossenöl oder Soda mit frischen Beeren (Zeit-Magazin, taz, Süddeutsche Zeitung, Frankurter Allgemeine, Spiegel, essen und trinken).  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Muss es zum Essen immer Wein sein?

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Wo ist der spanische Pinot Noir?

Hauptdarsteller im Film: Wein

Burgunder sind kein Vorbild für den spanischen Weingeschmack

Die Titelfrage kann man nur mit „so gut wie nicht existent“ beantworten. Warum wird eine der charaktervollsten und weltweit verbreiteten Rebsorten in Spanien so vernachlässigt? Das dafür immer wieder angeschuldigte Klima kann es nicht sein. Spanien ist, nach der Schweiz, das höchstgelegene Land Europas und es finden sich ausreichend „cool climate“-Zonen in denen der Pinot Noir gute Wachstumsvoraussetzungen hätte. Sogar kalkhaltige Böden, die Lieblingsstandorte des Pinot Noir, sind dort vorhanden. Was also ist der wahre Grund für die stiefmütterliche Behandlung dieser Rebsorte?  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Wo ist der spanische Pinot Noir?

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Alterspyramide und die Weinblase

Nach der Reifung im Barrique folgt die ebenso wichtige Flaschenreifung

Volle Fässer: wird am Bedarf vorbei produziert?

Die sog. Alterspyramide ist eine graphische Darstellung der Altersstruktur der männlichen und weiblichen Mitglieder einer Bevölkerungsgruppe. Der Begriff entstand am Beginn des 20. Jahrhunderts, als die Verteilung des Alters der deutschen Bevölkerung tatsächlich noch pyramidenförmig war. Dies bedeutete, dass die jungen Menschen die Basis und zahlenmäßig die große Mehrheit der Bevölkerung darstellten. Je älter die Menschen wurden, desto weniger gab es von ihnen, daher wurde die Pyramide nach oben immer enger. Die Graphik sagte etwas über die Geburtenrate, die Sterberate und schließlich die Lebenserwartung der Gruppe aus. Heute ist die Pyramide durch die Form einer Urne ersetzt worden, was besagt, dass es verhältnismäßig weniger Junge als Älteren gibt, die für den Bauch der Urne verantwortlich sind. Tatsächlich prognostiziert die Statistik für das Jahr 2050 doppelt so viele  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Alterspyramide und die Weinblase