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Weinläden in Deutschland.
Die 600 besten Adressen
Empfehlungen der FEINSCHMECKER-Redaktion Juni 2012:
LA VINERIA
“Eine bessere Adresse für Weine aus Spanien
gibt es im ganzen Rhein-Main-Gebiet nicht.”
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- Antonio Machado (1875 – 1939), Lyriker der “Generación del 98″
Ein großer spanischer Dichter, den der Wein beflügelt hat, war Antonio Machado (1875 – 1939). Er war einer der bedeutendsten Lyriker des 20. Jahrhunderts und wird zur Literatengruppe der “Generation 98″ gerechnet.
Un vino risueño me dijo el camino
Yo escucho los áureos consejos del vino
Que el vino es a veces escala de ensueño.
Abril y la noche y el vino risueño
Cantaron en coro su salmo de amor
Diese wunderschöne, schnörkellose Sprache so zu übersetzen, dass die Empfindung und die Melodie der Worte nachvollziehbar werden, ist, weiß Gott, nicht leicht. …. bitte lesen Sie hier weiter: Nochmals: der Wein in der Dichtung
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- Gotthold Ephraim Lessing, Scherenschnitt um 1780
Von Wein und Kunst war in diesen Beiträgen schon vielfach die Rede, aber fast überhaupt nicht wurde bisher der Lyrik als künstlerischem Ausdrucksmittel gedacht. Ich glaube, dass man den Anfang aller modernen Weinlyrik in der Antike um das Jahr 550 v. Chr. zu suchen hat, nämlich beim griechischen Lyriker Anakreon. Dieser war u.a. Hofdichter auf der Insel Samos und starb im hohen Alter von 85 Jahren – ein früher lebendiger Beweis für die gesundheitlichen Wohltaten mässigen Weinkonsums. Vielleicht hätte er noch viel länger gelebt wenn ihm nicht eine Weinbeere im Halse stecken geblieben und er daran erstickt wäre.
Anakreons Verse zeichneten sich durch Schönheit, Eleganz und feine Erotik aus. Immer wieder huldigte er darin der Liebe, dem Wein und der von ihm hochverehrten Rosenblüte. Eine ganze Stilrichtung in der europäischen Literatur bezieht sich auf den griechischen Dichter: die Anakreontik. Sie war im Rokoko besonders beliebt und fand damals auch ein Pendant in der Malerei, deren ständig wiederkehrende Themen ebenfalls …. bitte lesen Sie hier weiter: Der Wein in der Dichtung
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- Mischsatz: häufig uralte Buschrebstöcke
Die großen Cuvées aus Bordeaux, dem Chianti-Gebiet oder der Rioja sind natürlich einst aus einem gemischen Satz entstanden. In Spanien war der Mischsatz die übliche Weinbergspraxis. In der Beatus-Handschrift aus dem 10. Jahrhundert, die sich heute in der Bibliothek des Escorial befindet, gibt es eine Darstellung des Jüngsten Gerichtes als Allegorie der Ernte. Die Heiligen legen die Sichel an den Weinstock und ernten die Trauben. Bei genauerem Hinsehen erkennt man am gleichen Stock weiße und rote Trauben. Da das Buch …. bitte lesen Sie hier weiter: Gibt der “gemischte Satz” die komplexeren Weine?
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 Der Wein wird heutzutage global verteilt
Einst war die Weinkultur beschränkt auf die Gegenden in denen Rebstöcke wuchsen und Wein erzeugt wurde. Aber dann gab es immer mehr andere, weniger privilegierte Menschen, die den Wein ebenso geniessen wollten und die gezwungen waren sich ihn über geographische und politische Grenzen hinweg zu besorgen. Damit begann ein klassischer …. bitte lesen Sie hier weiter: Temperaturschwankungen und die Qualität des Weins
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- Tinaja-Manufaktur in der Mancha. Druck aus dem Jahr 1882
Weinmacher auf der ganzen Welt versuchen sich durch die Besonderheit ihrer Weine von einander abzugrenzen. Wie aber kann man etwas „besonderes” in den Wein bekommen? Wenn das Terroir kein ausreichendes Unterscheidungsmerkmal bietet, kann man versuchen durch Experimente mit der Vinifikation dem Wein den gewünschten „Kick” zu geben. Etliche Biowinzer in verschiedenen Ländern haben in der letzten Zeit mit einen Griff in die Mottenkiste der Weinerzeugung erfolgreich versucht die Szene zu beleben: sie sind zurück ins historische Altertum mit seinen Tonamphoren gegangen. …. bitte lesen Sie hier weiter: Amphorenweine – aus der önologischen Mottenkiste
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 Karwoche in Granada. Prozession der Nazarenos durch die Calle Mesones.
Auf dem Weg zur Kellerei “Los Barrancos” in den Alpujarras habe ich für einen Tag in Granada Station gemacht. Es ist der Beginn der „Semana Santa” (Karwoche) und in der Zeitung las ich heute Morgen, dass die Touristen 40 Millionen Euro in dieser Woche alleine in der Stadt Granada ausgeben werden. Tatsächlich, es herrscht hier beinahe soetwas wie ein mentaler Ausnahmezustand. Neben den unzähligen Fremden, die aller Herren Länder Sprachen sprechen, gibt es viele Menschen die sich in dieser Zeit frei nehmen und zu ihren Dörfern oder in die Städte ihrer Herkunft fahren, …. bitte lesen Sie hier weiter: Karwoche in Granada: eine ganz persönliche Sicht
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 In babylonischer Keilschrift: Gilgamesch-Epos (British Museum)
Gilgamesch, der despotische und gewaltsame König von Uruk, soll nach Götterwillen durch Enkidu, einem wilden und menschenähnlichen Geschöpf, gebändigt werden. Davor muss dieses aber selbst erst zivilisiert werden. Eine Kurtisane bringt ihm die Liebe bei und in einem Hirtenlager lernt er die menschliche Nahrung und den Wein kennen. Schliesslich wird Enkidu nach einem unentschiedenen Kampf mit Gilgamesch dessen Freund und unternimmt mit ihm verschiedene Heldentaten, die im weiteren Verlauf geschildert werden.
Das Gilgamesch-Epos ist die älteste erhaltene Erzählung der Menschheit, die auf Tontafeln in babylonischer Keilschrift aufgeschrieben wurde. Darin wird von der Bedeutung des Weines, des Brotes und des Olivenöls, den drei „heiligen” Nahrungsmitteln, …. bitte lesen Sie hier weiter: Gilgamesch-Epos: Enkidu wird durch den Wein zivilisiert
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 Der Teufel (aus dem "Simplicissimus" 1904)
Der Teufel ist im Volksglauben die Personifizierung des Bösen und entsprechend sieht er auch aus: Hörner auf einer scheusslichen Fratze mit einer großen Gabel in der Hand auf die die Menschen gespiesst und im Höllenfeuer gebraten werden. Im Wein hat ihn die moderne Wissenschaft als ein ringförmiges Molekül mit daran hängenden Chloratomen identifiziert und bei dem heutigen Geniesser verursacht dieses „Trichloranisol“ (TCA) genau so viel Gänsehaut wie einst der Gehörnte bei Kindern und Erwachsenen. Am 2. Mai 2005 schrieb ich an dieser Stelle einen Beitrag mit dem Titel „Gedanken zum Korken: Spaniens Korkeichenwälder“. Darin hatte ich den Weinteufel TCA schon erwähnt, aber sieben Jahre später haben …. bitte lesen Sie hier weiter: Der Weinteufel TCA – und wie man ihn austreibt
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- Der Film: ein Forum für den Wein
Über die vielfältigen Interaktionen von Wein und Kunst, sei es in der Literatur, in der Malerei oder in der Musik habe ich an dieser Stelle immer wieder versucht zu sprechen. Dabei ist leider eine Kunstform immer zu kurz gekommen: der Film. Selbst die grössten Kulturpessimisten zweifeln heute nicht mehr an, dass der Film einen wichtigen Beitrag zum künstlerischen Ausdruck unserer Gegenwart geliefert hat und weiterhin liefert. Filme werden in den Feuilletons grosser Zeitungen wie andere Kulturereignisse besprochen und analysiert. Wen wundert es da, dass sich auch der Film des Themas Wein angenommen hat. Einige schöne Beispiele fallen mir sofort ein: die poetische Liebeserklärung an den kalifornischen Wein von Alexander Payne in seinem Film …. bitte lesen Sie hier weiter: Ein spannendes Thema: der Wein im Film
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