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- Eine alte Apotheke
Zwar ist dem Kenner spanischer Weinkultur das Wort “bodega” ein geläufiger Begriff, aber die Vielfalt seiner Bedeutung ahnt er meist nicht. Für den einen ist es vielleicht die kastilische Bezeichnung für eine Kellerei, für den anderen der magische Klang einer spanischen Institution, die man im Deutschen am ehesten mit “Weinschänke” übersetzen würde. Beides ist natürlich ganz eng miteinander verbunden, denn die Kellereien waren ja früher fast immer auch Treffpunkte von Menschen, deren Gaumen dem Wein andächtig huldigten. In der “guten Stube”, dem Empfangsraum, vieler alter Kellereien hängen oft noch vergilbte Photos von Berühmtheiten aus Politik und Kultur, wie sie zwischen den Faßreihen stehen und ihre “copita” (Weinglas) zärtlich in der Hand wiegen. Man ist stolz auf den König, den Präsidenten und seine Minister, Stars und Sternchen vom Film oder Theater, …. bitte lesen Sie hier weiter: Was hat die Apotheke mit dem Wein zu tun?
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- Parker-Punkte per Roulette ermittelt?
In der kürzlich erschienenen Ausgabe der Zeitschrift „weinwelt” (Nr. 2, Feb.-März 2012) erschien auf der Titelseite die reisserische Ankündigung „SKANDAL UM ROBERT PARKER”. Auf den Seiten 37 bis 39 fand sich dann ein sehr fundiert geschriebener Artikel meines Jounalistenkollegen Dr. Hermann Pilz. Hierin wird zunächst einmal dargestellt was für ein Imperium R. Parker rund um seine Weinkritiken aufgebaut hat und, dass die meisten Verkostungsnotizen garnicht mehr aus seiner eigenen Feder stammen (siehe in diesem Blog: Die Weinpunkter und Dufterlebnisse…) . Ich selbst habe den Guru einmal in der Rioja kennengelernt und war sehr angetan von seiner fachlichen Kompetenz und seinem vermeintlich bescheidenen Auftreten. …. bitte lesen Sie hier weiter: Schwere Vorwürfe gegen Robert Parker
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 Mandelblüte am 6.1.2012
Selbst die älteren Bauern der Gegend hatten soetwas noch nicht erlebt: im andalusischen Süden glichen die letzten Tage des Jahres 2011 und die ersten des neuen einem verirrten Sommer. Als habe sich das Wetter in der Zeit vertan kletterten die …. bitte lesen Sie hier weiter: Mandelblüte am Dreikönigstag
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 Eugen Waldemar Hilgard
Am Beginn des neuen Jahres ist vielleicht die Gelegenheit sich eines Verwandten zu erinnern, der von seiner Interessenslage viel mit mir gemeinsam hat. Eugen Waldemar Hilgard, ist ein Großonkel von mir und er war der erste Professor für Weinbau und der Gründungsdekan der Fakultät für Agrarwirtschaft an der Universität von Kalifornien in Berkeley. Seine Forschungen über den Wein erstreckten sich vom Rebwachstum in den verschiedenen Regionen Kaliforniens bis zur Analytik der Farbe und des Tanningehalts der Beeren und des fertigen Weins. Er personifizierte die Entwicklung der amerikanischen Reb- und Bodenkunde und der Önologie schon im späten 19. Jahrhundert. …. bitte lesen Sie hier weiter: Mein Urgroßonkel E.W. Hilgard und der Weinbau in Kalifornien
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 Cava Roger Goulart Reserva 2007
Als im Jahre 1879 im kleinen Städchen San Sadurní de Noya Josep Raventos, dessen Familie schon damals fast zwei Jahrhunderte im Weinbau tätig war, die erste Flasche seines neuen Schaumweins entkorkte, ahnte er wohl nicht, daß dies der Beginn einer Erfolgsstory sondergleichen für seine spätere Firma Codorníu und die ganze Region werden sollte. Raventos war ein großer Freund und Bewunderer des Champagner. Auf einer Studienreise in die Champagne …. bitte lesen Sie hier weiter: Cava – eine prickelnde Verführung zum neuen Jahr
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- Neue Barriques für Weißwein
Holz ist seit Beginn der Weinkultur ein unverzichtbarer Werkstoff für Weinbehältnisse. In Fässern wurde der Wein vergoren, gelagert und auch transportiert. Da Holz weder physikalisch noch chemisch ein reaktionsträges (inertes) Material ist, ist verständlich, daß es die in ihm befindliche Flüssigkeit in irgendeiner Form beeinflussen wird. …. bitte lesen Sie hier weiter: Große Liebe: barrique-vergorene Weißweine
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- Soupiere aus dem XVIII Jahrhundert
Die “adafina”, eine Art Eintopf, war bei den sefardischen (spanischen) Juden das klassische Gericht für den Sabbat. In seiner einfachsten Form bestand es aus koscherem Lamm- oder Zickleinfleisch. Dies wurde in Würfel geschnitten und in einem feuerfesten Tontopf mit reichlich Olivenöl, kleingeschnittenen Zwiebeln, Knoblauch, Salz und aromatischen Kräutern wie Thymian, Lorbeer und Majoran über einer glühenden Feuerstelle drei bis vier Stunden langsam geschmort. Danach gab man noch etwas Safran und Brühe dazu und stellte es auf eine Kohlefeuerstelle, die die Nacht über weiterglühte und so das Essen bis zu nächsten Mittag warm hielt. …. bitte lesen Sie hier weiter: Spanische Suppe – die Mutter aller Suppen
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- Kontrolle des Lesegutes am Selektierband
Die Abteilung Wein am spanischen Generalkonsulat in Düsseldorf (vinos.dusseldorf@comercio.mityc.es) hat mir einen Bericht über die wichtigsten Aspekte der zurückliegenden Weinlese in Spanien geschickt. Er wurde von David Schwarzwälder verfasst und bringt alles Wissenswerte zum Ausdruck. Ich gebe ihn (zusammen mit dem nebenstehenden Foto) hier, mit Zustimmung der Urheber im Original wieder:
Die Weinlese in Spanien 2011 war von zwei wesentlichen Faktoren bestimmt: …. bitte lesen Sie hier weiter: Bericht von der Weinlese 2011 in Spanien.
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- “Die Beeren der Traube sind wie kleine Lichtgeschwülste”
Darüber, dass der Wein etwas Göttliches sei habe ich kürzlich im Zusammenhang mit Nicolaus Cusanus an dieser Stelle geschrieben. Diese grundsätzliche Einsicht zieht sich wie ein roter Faden sowohl durch das Alte als auch durch das Neue Testament. So schreibt z.B. der Prediger Salomo (9/7 in Luthers Übertragung) ”So geh hin und iß dein Brot mit Freuden, trink deinen Wein mit gutem Mut; denn dies dein Tun hat Gott schon längst gefallen”. Ein großer Bewunderer der Weine seines Landes war auch der spanische Philosoph und Schriftsteller José Ortega y Gasset. …. bitte lesen Sie hier weiter: Ortega y Gasset und das Göttliche im Wein
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Meine Tante hatte mir ein paar alte Weingläser aus ihrer Familie vererbt. Es waren leuchtend rote Kelchgläser verziert mit gelben und roten Girlanden im Stile des Empire. In einer Vitrine sahen diese Objekte des 19. Jahrhunderts wunderschön aus, aber als Behältnisse für Wein waren sie nicht zu gebrauchen (siehe nebenstehende Abbildung).
Erstens sah man die Farbe des Weins nur verfälscht und unwirklich und zweitens waren sie zu dick und klobig am Mund, also blieben sie hinter der Glastüre und verstaubten langsam …. bitte lesen Sie hier weiter: Die Sinnlichkeit des Weinglases
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